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Spaniens CGPJ prüft Disziplinarverfahren gegen Richter Peinado wegen Begoña Gómez' Pass
Spaniens CGPJ prüft ein Disziplinarverfahren gegen Richter Peinado, nachdem er Begoña Gómez den Pass abgenommen hat. Seine Andeutung zu Leibwächtern löst Kritik aus. Druck oder Justiz?
Spaniens CGPJ prüft Disziplinarverfahren gegen Richter Peinado wegen Begoña Gómez' Pass
Der juristische Machtkampf zwischen Richter Juan Carlos Peinado und dem Umfeld von Begoña Gómez, der Ehefrau des spanischen Ministerpräsidenten, spitzt sich zu. Nachdem Gómez der Pass abgenommen wurde – eine vorsorgliche Maßnahme, die ihr die Ausreise aus Spanien verwehrt –, will der Generalrat der Justiz (CGPJ, das oberste Gremium der spanischen Justizverwaltung) am Montag zusammenkommen, um zu prüfen, ob ein Disziplinarverfahren gegen den Richter eröffnet wird. Der Grund: eine im Beschluss enthaltene Andeutung, Gómez' Leibwächter könnten ihr bei der Flucht helfen. Ein Argument, das für viele an Übermaß grenzt.
Die Kontroverse ist nicht gering zu gewichten. Gómez' Verteidigung hat bereits angekündigt, in Berufung zu gehen, und juristische Kreise vermuten, dass die Maßnahme als unverhältnismäßig aufgehoben werden könnte. Doch der eigentliche Kern der Debatte liegt woanders: Wird das Disziplinarrecht genutzt, um einen Richter unter Druck zu setzen, der die Familie des Ministerpräsidenten untersucht?
Peinado steht zudem kurz vor seiner Pensionierung – geplant für September –, weshalb manche behaupten, das Verfahren sei ein Schachzug der "Abwasser"-Fraktion, um ihn zu diskreditieren, bevor er die Ermittlungen abschließt. Die UCO (die zentrale Ermittlungseinheit der Guardia Civil) arbeitet derweil weiter an dem Fall, und Vergleiche mit Puigdemonts Fluchtmethode schweben über der Debatte.
Fest steht: Der Konfrontationskurs zwischen dem Richter und dem Rat verschärft sich. Während die einen einen Fehltritt des Richters sehen, verteidigen andere seine Unabhängigkeit. Am Montag entscheidet der CGPJ, ob er Peinado in die Enge treibt. Oder ob, wie ein altes Sprichwort sagt, es unklug ist, den Richter zu verärgern, der den eigenen Fall führt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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