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Spanien wächst durch Zuwanderung, doch das Pro-Kopf-BIP stagniert
Spanien führt dank Zuwanderung das EU-Wachstum an, doch das Pro-Kopf-BIP zeigt eine weniger erfreuliche Realität: stagnierende Produktivität, steigende Schulden und…
Was steckt hinter Spaniens Führungsrolle beim Wachstum in Europa?
Spanien führt das EU-Wachstum an, doch diese Zahl hat einen Haken: Das Pro-Kopf-BIP steigt deutlich langsamer. Laut der Analyse des Artikels von El Mundo ist der Migrationsboom der Hauptmotor: Die Zuwandererströme haben Beschäftigung und Konsum angekurbelt, ohne die Chancen einheimischer Arbeitnehmer zu schmälern, so der Aufseher. Doch die Illusion zerfällt, sobald man das Einkommen pro Einwohner betrachtet.
Wachstum auf Kosten der Produktivität
Die Zuwanderung war für das Gesamt-BIP positiv, doch ihr Eintritt in den Arbeitsmarkt hat die Produktivität und damit die Lohnentwicklung gebremst. Während die Beschäftigung wächst, stagniert die Wertschöpfung pro Arbeitnehmer. Hinzu kommen steigende Schulden und mögliche Verzerrungen in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, die manche Analysten als verdecktes Defizit bezeichnen.
Die Debatte darüber, wer profitiert
Das absolute Wachstum kommt vor allem Großkonzernen, Banken, der Gastronomie und den Versorgern zugute, wie Kritiker anmerken, die in diesem Modell ein Schneeballsystem sehen. Für die einheimische Bevölkerung werden Wohnungen teurer, der soziale Zusammenhalt leidet und der soziale Aufstieg stockt. Die PSOE (Spaniens sozialistische Regierungspartei), so heißt es, priorisiere dieses Modell aus demografischen und wahltaktischen Gründen.
Die letzte Anmerkung
Ja, Spanien wächst also. Die Frage lautet: Wer isst den Kuchen auf?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (23 Antworten).
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