Spanien: Sánchez plant für Neuwahlen am 29. November

OKDIARIO berichtet, dass Pedro Sánchez nach dem Nein der Junts zu den Wohnungsdekreten Neuwahlen für den 29. November anberaumt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Laut OKDIARIO plant Ministerpräsident Pedro Sánchez die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen am 29. November. Dies folgt auf das Scheitern der Wohnungsdekrete durch das Nein der katalanischen Partei Junts, was der Regierung ihre Mehrheit kostete. Das Wahlgesetz schreibt eine Frist von 54 Tagen zwischen Anberaumung und Abstimmung vor.

## Sánchez zielt auf den 29. November nach dem Nein der Junts

Die von **OKDIARIO** **Pedro Sánchez** zugeschriebene Anberaumung von vorgezogenen Neuwahlen ist für den **29. November** vorgesehen. Der Ministerpräsident wäre bereit, das Parlament aufzulösen und Wahlen für dieses Datum auszurufen. Die Legislaturperiode endete damit abrupt nach dem Ausstieg der Junts bei den Wohnungsdekreten.

Das Exekutivkomitee der Junts kam am Donnerstag unter Leitung von Jordi Turull zu einer Sondersitzung zusammen und beschloss einstimmig, gegen beide Wohnungsdekrete zu stimmen. Mit den sieben Abgeordneten von Puigdemont in Opposition ließ die arithmetische Berechnung der Regierung keinen Spielraum mehr.

PP, Vox, UPN und Coalición Canaria vereinen 172 Stimmen. Zusammen mit den Unabhängigen kommen sie auf 179, gegenüber 171 Stimmen des linken Lagers. Sánchez hatte versprochen, die Legislaturperiode bis 2027 vollständig abzuschließen. Dieses Versprechen hält in der Praxis nur so lange, wie das Parlament nicht ablehnt.

## Warum der Zeitplan zum 29. November passt

Das Gesetz legt die Abstimmung **54 Tage** nach der Anberaumung fest. Wenn Sánchez das Auflösungsdekret unterzeichnet und es am Dienstag im **BOE** (Staatsanzeiger) veröffentlicht wird, würden die Spanier am letzten Sonntag im November wählen. Dies ist das Datum, das sowohl zum Wahlkalender als auch zur Entscheidung passt, die OKDIARIO dem Ministerpräsidenten zuschreibt.

Die Ankündigung hätte früher erfolgen können. Ursprünglich war geplant, die Wahlen bereits am Freitag zeitgleich mit der Abstimmung über die Dekrete im Parlament anzuberaumen. Im Moncloa-Palast erwartete man, dass die radikale Linke wegen der Wohnungsfrage Proteste auf die Straße treiben würde. Diese Proteste blieben jedoch aus. Ohne Druck von der Straße wurde die Ankündigung verschoben, und Sánchez nahm sich das Wochenende für seine Entscheidung.

## Was der Moncloa-Palast vom Wahlkampf erwartet

In seinem engsten Beraterkreis hatten ihm die meisten bereits geraten, am 29. November wählen zu gehen. „Man muss aus der Not eine Tugend machen“, hieß es. Zu diesem Kern gehören die Minister **Félix Bolaños**, Óscar Puente, Fernando Grande-Marlaska und Carlos Cuerpo sowie sein Kabinettschef Diego Rubio. Sie standen die ganze Nacht auf Donnerstag in Kontakt.

Im Moncloa-Palast ist man überzeugt, dass die PSOE gute Chancen hat, wenn sie den Wahlkampf auf die Wohnungsfrage und die Gefahr durch die extreme Rechte konzentriert. Es ist dieselbe Strategie der Angst, die Sánchez bereits 2023 erfolgreich angewendet hat. Die internen Umfragen sehen die Sozialisten über **110 Sitzen**, deutlich unter den **121** von vor drei Jahren. Sein ehemaliger Kabinettschef Iván Redondo teilte ihm mit, dass die PSOE zumindest die Möglichkeit habe, die PP zu übertreffen.

## Was vom Parlament und der Wohnungspolitik bleibt

Der wirtschaftliche Auslöser ist klar: Die Wohnungsdekrete scheitern. **Junts** stimmte dagegen und kippte damit das letzte Element, das die Mehrheit stützte. Für private Haushalte, die auf Mietzuschüsse, Preisdeckel oder Maßnahmen zum Bodenrecht angewiesen sind, ist dies eine unbequeme Nachricht. Das Gesetzgebungsverfahren stoppt. Die Wirtschaftspolitik geht in einen Interimsmodus über.

Eine Person aus dem Umfeld des Ministerpräsidenten erklärt dies ohne wahltaktische Überlegung: Wenn eine Regierung ein Problem lösen will und das Parlament ihr die Unterstützung verweigert, „bleibt nur das Stoppen“. Die Anberaumung würde das Parlament auflösen und alle ausstehenden wirtschaftlichen Maßnahmen in der Schwebe lassen.

Kein Datum ist offiziell, solange das Auflösungsdekret nicht im **BOE** veröffentlicht wurde. Alles hängt von einer Entscheidung ab, die OKDIARIO als getroffen ansieht, die aber nur der Ministerpräsident selbst unterzeichnen kann.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (2 Antworten).

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