Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spanien fehlt in Hamas-Erklärung der G5-Staaten
Spanien wurde von der gemeinsamen Erklärung der USA, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Deutschlands zu Hamas ausgeschlossen. Ein diplomatisches Signal für die Regierung.
Spanien vom Statement der Großmächte zu Hamas ausgeschlossen
Kann ein Angriff Tausende Kilometer von Madrid entfernt eine Regierung stürzen? Diese Frage verlor ihren rhetorischen Charakter, als die USA, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland ein gemeinsames Communiqué unterzeichneten, das den Hamas-Angriff auf Israel verurteilte und den israelischen Verbündeten unterstützte. Spanien war nicht unter den Unterzeichnern. Ein Land, das im Forum teilweise als ähnlich gewichtig wie Italien oder Frankreich dargestellt wird.
Die diplomatische Zurückweisung coincidierte mit einer zweiten innenpolitischen Front: Die jüdische Gemeinde forderte die Entlassung der Vizepräsidentin Yolanda Díaz, die sie wegen als antisemitisch eingestufter Äußerungen kritisierte. Zwei offene Flanken gleichzeitig und dasselbe Ziel: die Außenpolitik der Koalitionsregierung. Der Rest ist der Kampf darum, wer die Rechnung zahlt.
Was das Communiqué sagte und warum Spanien fehlte
Der Text der fünf Großmächte verurteilte den terroristischen Angriff und gab Israel explizite Unterstützung. Die spanische Abwesenheit wurde als Signal gedeutet. Ein Teil der Analyse führt dies auf die Position der linken Regierungspartner zurück und deren Weigerung, sich ohne Nuancen anzuschließen.
Der Vergleich der Gewichte hilft auch nicht weiter. Laut einer im Umlauf befindlichen Berechnung hat Spanien 30-40% weniger Bevölkerung als Frankreich und liegt bei etwa der Hälfte des französischen BIP. Es ist weder im G7 noch hat es einen permanenten Sitz im UN-Sicherheitsrat, ein Vetorecht oder Atomwaffen. Wer nach Ländergröße vergleicht, irrt; wer nach Einfluss vergleicht, liegt richtig.
Das reale Gewicht Spaniens gegenüber Deutschland, Frankreich und Italien
Spanien fehlt nicht nur dort, wo Entscheidungen getroffen werden. Es häuft gleichzeitige Konflikte an: mit Russland wegen der Ukraine, mit Israel nach dem Communiqué, mit Marokko wegen Ceuta und Melilla, mit Algerien wegen Gas. Ein Teil der Analyse fasst dies zusammen als Leben in einem unbequemen und gefährlichen Niemandsland.
Eine andere Strömung erwidert, dass Spanien seit Jahrhunderten in dieser Position sei und immer noch existiere. Und eine dritte, kühlere Stimme erinnert daran, dass Überleben mit Einfluss zu verwechseln, der klassische Fehler sei. Das verwirrende Detail: Manche behaupten, niemand wolle Spanien in der internationalen Gemeinschaft, aber niemand habe einen Finger gerührt, damit es von der Landkarte verschwindet.
Podemos, der Vorwurf des Antisemitismus und die Abnutzung
Zur äußeren Front kam die innere hinzu. Der Vorwurf des Antisemitismus gegen Díaz ist neu; manche weisen auf verschiedene linke Politiker hin wegen früherer Äußerungen und Gesten, wie einem palästinensischen Tuch bei einer offiziellen Parade. Dass die jüdische Gemeinde ihre Entlassung forderte, machte aus einer ideologischen Kontroverse eine außenpolitische Angelegenheit.
Die zugrunde liegende Kalkulation ist einfach: Jeder Schritt des Juniorpartners der Regierung wird in Brüssel, Berlin und Washington registriert. Und jede solche Lesart kostet Spielraum, wenn es Zeit ist, die wichtigen Papiere zu unterschreiben.
Kann der Konflikt die Regierung Sánchez stürzen?
Hier teilt sich die Analyse ohne Brücke. Manche sprechen von einem Schwarzen Schwan: ein externes, unvorhersehbares Ereignis, das die Pläne der Betroffenen zerstört und dazu zwingt, Allianzen in letzter Minute neu zu formieren. Andere sehen das Gegenteil: Eine Regierung, die daran gewöhnt ist, ohne solide Mehrheit zu navigieren und jede Krise zu überleben, als wäre sie die letzte.
Niemand unterschreibt das Ergebnis. Der Konflikt bleibt offen, die spanische Position ebenso, und damit auch das Ringen zwischen den Partnern. Übersetzt: Es gibt kein Ende, nur Kapitel.
Spanien wurde seit Jahrhunderten von den Mächten ignoriert, die Communiqués unterzeichnen. Dass man es nun von einem über Gaza ausschließt, ist im Grunde Tradition, die voll funktioniert.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (236 Antworten).
Víctor Trujillo Pérez tötete sich vor dem Gerichtsgebäude in Córdoba durch Selbstverbrennung nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten um das Sorgerecht für seinen Sohn.
Ursula von der Leyens Aussagen zur möglichen Impfpflicht in Europa wecken Erinnerungen an die Debatten von 2021. Ein Blick auf Präzedenzfälle und Widerstand.
Nach dem Alvia-Unglück stehen Passagiere ohne Ticket vor einem rechtlichen Dilemma. Wir analysieren den Konflikt zwischen Haftungsrecht und fehlendem Vertrag.
König Felipe VI wollte während der Migrationskrise nach Ceuta reisen, doch die Regierung verweigerte die Gegenzeichnung. Ein Konflikt zwischen Krone und Kabinett.
Ein Vater mit Krebsvorgeschichte wartet sechs Monate auf eine korrekte Diagnose, während Bauchschmerzen als Blähungen abgetan werden. Das Ergebnis ist terminal.