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Skinwalker im Madrider Retiro-Park und andere Begegnungen mit dem Unerklärlichen
Von Ganesha-Visionen unter Ayahuasca bis zu Skinwalkern im Madrider Retiro-Park: Begegnungen mit Wesen, die die offizielle Wissenschaft nicht anerkennt, nehmen im heutigen Spanien zu.
Skinwalker, Sukuben und Erzengel: wenn das Inoffizielle einem in den Weg kommt
Zu behaupten, ein im Madrider Retiro-Park gesichteter Hirsch sei ein Skinwalker, klingt nach Übertreibung. Wer es erzählt, begründet es jedoch mit der statistischen Unwahrscheinlichkeit, dass sich dieses Tier dort befindet. Dieselbe Logik — die des Unwahrscheinlichen, das dennoch geschieht — zieht sich durch Erfahrungen mit Wesen, die das Offizielle nicht anerkennt: Absorbecabras, Kobolde, Engel oder Traumwesen. Ein Blick auf die Berichte zeigt Muster, die vom Folkloristischen bis zum Psychedelischen reichen.
Das Skinwalker-Phänomen: vom Indianerreservat ins Zentrum von Madrid
Der Skinwalker stammt aus der navajo Tradition, doch die Berichte verorten ihn in spanischen urbanen Umgebungen. Die entscheidende Beschreibung: ein Tier, das dort auftaucht, wo es nicht hingehört, etwa ein Hirsch in einer Stadt. Wer es gesehen haben will, betont, die Begegnung nicht gesucht zu haben: Sie war Zufall. Das Fehlen konkreter Angaben zu Ort und Zeit nährt die Skepsis derjenigen, die diese Geschichten für das Produkt von Suggestion oder Substanzkonsum halten.
Geteilte Visionen und die Rolle der Psychoaktiva
Zu den auffälligsten Episoden gehört eine, bei der fünf Personen unter dem Einfluss von Ayahuasca behaupteten, Ganesha im Inneren eines Transporters schweben zu sehen. Die visuelle Übereinstimmung zwischen allen Beteiligten ist das Argument derjenigen, die sagen, es handle sich nicht um eine individuelle Halluzination. Aus ethnologischer Sicht wird daran erinnert, dass der Gebrauch psychoaktiver Substanzen, um nicht-alltägliche Bewusstseinszustände zu erreichen, eine jahrtausendealte Praxis ist. Die Frage ist, ob diese Zustände die Tür zu parallelen Realitäten öffnen oder lediglich den kulturellen Inhalt des Unbewussten widerspiegeln.
Traumwesen: von der Sukube zum Erzengel
Klarträume sind ein weiterer häufiger Kanal. Manche beschreiben Begegnungen mit Sukuben, aus denen sie kurz vor der körperlichen Interaktion aufwachen, und einer berichtet, mit geschlossenen Augen einen Körper aus weißem Licht gesehen zu haben — identifiziert als Erzengel Michael —, der eine aufgewickelte Schlange aus seinem Magen zog. Die Erfahrung, die sich in Guatemala ereignete, während der Zeuge krank war, verbindet schamanische und religiöse Elemente. Andere sprechen von Feen und Drachen, die sie in natürlichen Umgebungen mit Flüssen und besonderen Steinen wahrgenommen haben.
Nicht alles ist harmlos: Manche berichten von einer Traum"kralle", die das Einschlafen verhindert und an die Figur Freddy Kruegers erinnert. Die Warnung lautet, diese Wesen aus Respekt weder heraufzubeschwören noch beim Namen zu nennen, denn der Geist könnte ungewollte Wege öffnen.
Skepsis als Gegengewicht
Diesen Berichten hält die skeptische Position entgegen, dass viele aus Kontexten stammen, in denen psychoaktive Substanzen konsumiert wurden oder kollektive Suggestion wirksam sein kann. "Psychotische Wahnvorstellungen mit Kobolden, Sukuben und sogar Ganesha", fasst ein Kommentar zusammen. Der Abstand zwischen Glauben und Nichtglauben ist in diesen Fällen ebenso groß wie der zwischen jemandem, der eine schwarze Hand unter dem Bett seines Kindes gesehen hat, und jemandem, der sie auf einen Kinder Albtraum schiebt.
Die offene Frage: Wenn diese Wesen auf irgendeiner Ebene existieren, warum zeigen sie sich bevorzugt denen, die bereits dafür empfänglich sind oder unter psychoaktiven Einflüssen stehen? Oder ist umgekehrt unsere gewöhnliche Wahrnehmung kulturell verblendet?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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