Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Sechs Messerattacken bei La Mercè: Polizei jagt Bande
Sechs Verletzte durch Stichwaffen und 19 Festnahmen in der Nacht von La Mercè in Barcelona. Die Polizei sucht die Gruppe, die im Nova Icària-Viertel angriff.
Sechs Messerattacken bei La Mercè: Polizei jagt Bande
Die letzte Konzertnacht des Festivals La Mercè forderte sechs durch Stichwaffen verletzte Personen und führte zu 19 Festnahmen an verschiedenen Orten in Barcelona. Der Notruf bei der Polizei ging um 03:57 Uhr ein, als die offiziellen Feierlichkeiten bereits beendet waren. Alle Angriffe deuten auf eine einzige Gruppe hin, die das Viertel Nova Icària durchstreift und mehrere Menschen attackiert haben soll. Die Ermittlungen laufen weiter; die Polizei fahndet nach den Tätern. Bisher wurde keine der 19 Festnahmen mit dieser spezifischen Bande in Verbindung gebracht.
Was über die Opfer bekannt ist
Die Verteilung der Krankentransporte ist das konkreteste Detail, das bisher öffentlich wurde. Zwei Opfer wurden in Krankenhäuser eingeliefert: Eine Person erlitt eine schwere Wunde in der Leistengegend und befindet sich in kritischem Zustand im Hospital del Mar; eine andere wurde weniger schwer verletzt ins Hospital de Sant Pau gebracht. Die vier übrigen Opfer mussten nicht transportiert werden. Im Einsatzgebiet waren sechs Rettungswagen stationiert.
Xavier Marcé, Kulturbeauftragter des Stadtrats, wünschte, dass «das volle Gewicht des Gesetzes auf sie fällt», bezogen auf die Täter. Dies geschah in einer Nacht, die die Stadtverwaltung als «großen Erfolg hinsichtlich der Besucherzahlen» bei den Konzerten bilanzierte. Diese Aussage wirft die Frage auf, welches Gewicht ein Gesetz hat, wenn zum Zeitpunkt dieses Berichts noch niemand für diese konkreten Übergriffe verhaftet war. Die 19 Festnahmen, durchgeführt von den Mossos d'Esquadra (katalanische Regionalpolizei) und der Guardia Urbana (städtische Polizei), erfolgten laut Polizeibericht aus verschiedenen Gründen.
40.000 Konzertbesucher und 1,6 Millionen Fahrten
Die offizielle Lesart des Abends ist die eines logistischen Erfolgs ohne Makel. Etwa 40.000 Menschen versammelten sich auf der Bühne Menéndez y Pelayo, wo The Tyets auftraten; 25.000 waren am Bogatell-Standort und 18.000 am Moll de la Fusta. Die Verantwortlichen der Stadt schätzen 1,6 Millionen Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, was einem Anstieg von 27 % gegenüber dem gleichen Tag im Jahr 2019 entspricht.
Genau dieses Volumen erklärt, warum die Darstellung des Zeitplans so wackelig wirkt. Marcé selbst räumte ein, dass «die Räumungen solcher offenen Veranstaltungen immer ihre Schwierigkeiten haben und lange dauern», und dass «viele Menschen noch auf der Straße sind, wenn die Konzerte bereits vorbei sind». Wenn 40.000 Menschen gleichzeitig ein Gelände verlassen, ist die Grenze zwischen Festival und Nachwehen eine administrative Konvention, keine physische Realität.
Terroranschlag oder organisierte Bandenkriminalität?
Die Einschätzung ist nicht einheitlich. In der Debatte argumentieren einige, dass eine Gruppe, die durch verschiedene Straßen zieht und Fremde angreift, unter die Definition organisierter Gewalt fällt, und dass nur das politische Kriterium der Täter entscheidet, ob man es Terrorismus nennt oder nicht. Das Einzige, was überprüfbar ist, ist das, was fehlt: Es gibt keine Festnahmen im Zusammenhang mit den Messerstechereien, kein bestätigtes Motiv und keine Bestätigung, dass die 19 Festnahmen etwas mit den sechs Opfern zu tun haben.
Massentourismus, Wohnraum und öffentlicher Raum: Die andere Front
Der Vorfall hat eine Diskussion wieder entfacht, die in Barcelona seit Jahren schwelt: Wer nutzt die Stadt und auf Kosten wen? Einige Kritiker weisen darauf hin, dass Fußgängerzonen, Superblocks und die Reduktion von Fahrspuren eine Politik seien, die Einheimische verdränge und das Zentrum Touristen überlasse. Die Kritik verdichtet sich in einer einfachen Idee: Die Patronatsfeste haben sich in einen Themenpark für Auswärtige verwandelt.
Es gibt auch Stimmen, die Daten fordern, die niemand veröffentlicht: Wie viele der irregulär eingereisten Personen haben Vorstrafen in ihren Herkunftsländern? Dies ist eine Forderung, die ohne offizielle Zahlen erhoben wird, die sie stützen könnten. Ohne diese Zahlen ist jede Aussage über den Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität eine Meinung, keine Diagnose.
Wie die Stadtverwaltung die Nacht abschloss
Die Bilanz der Stadt mischt Sicherheit und Ticketverkäufe im selben Absatz, und genau hier liegt das Kommunikationsproblem: Ein Vorfall mit sechs durch Stichwaffen verletzten Personen wird von Rekordbesucherzahlen flankiert. Die offene Frage ist nicht, wie viele Menschen zu den Konzerten kamen, sondern wie viele von ihnen mit einer Stichwunde nach Hause gingen.
Bezüglich der Schilderung der Ereignisse passt die veröffentlichte Aufschlüsselung nicht zusammen: Sechs durch Stichwaffen verletzte Personen, zwei davon schwer und die anderen drei leicht ergibt fünf, nicht sechs. Ein Detail, das unkorrigiert blieb, in einer Nacht, in der alles andere numerisch erfasst war.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (161 Antworten).
In Spanien verdienen Ärzte ohne Bereitschaftsdienst 2.825 € netto bei 38 % Einkommensteuer, während die Bereitschaftsstunde mit 24 € brutto vergütet wird.
Dutzende Menschen schlafen im Park des Hospital del Mar in Barcelona, während sich die Straßenstände vermehren. Die Debatte über die wirtschaftlichen und sozialen Folgen...
Kritik an Lamine Yamal wegen seines eigensinnigen Spiels. Während alle anderen rotieren, steht er weiter in der Startelf. Droht ihm die Bank, oder hat der Trainer Anweisungen?
Der Auftritt von Núcleo CNI entfacht in Spanien die Debatte über Wahlmanipulation neu: Zellen des CNI, intransparente Finanzierung und gespaltene Stimmen für die Rechte?
Sechs der 33 Kandidaten mit perfekten Punktzahlen in A Coruña, Spanien, verzichten auf ihre Stelle nach den Ermittlungen wegen Prüfungsmanipulation bei der Sozialversicherung.