Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Sauerstoff gegen Krebs: ein vergessener Weg?
Der Warburg-Effekt belegt seit einem Jahrhundert, dass Krebszellen unter Sauerstoff leiden. Warum wird das in der Onkologie nicht genutzt? Daten, Kontroversen und offene Fragen.
Krebszellen hassen Sauerstoff: Warum wird dieser Ansatz kaum genutzt?
Wenn Sauerstoff Leben ist, dann haben Krebszellen einen gegenteiligen Überlebensinstinkt entwickelt: Sie meiden ihn. Vor fast einem Jahrhundert entdeckte der Biochemiker Otto Warburg, dass ein Rückgang des Sauerstoffgehalts in einem Gewebe um 40 % eine gesunde Zelle in weniger als 48 Stunden in eine Krebszelle verwandeln kann. Der sogenannte Warburg-Effekt besagt, dass bösartige Zellen kaum antioxidative Enzyme besitzen und daher anfällig für die freien Radikale sind, die eine intensive Sauerstoffversorgung erzeugt. Paradoxerweise lösen mehr als die Hälfte aller Tumoren eine lokale Anämie aus, wodurch die Abwehrkräfte des Körpers eben diesen Sauerstoff nicht gegen sie einsetzen können.
Metastasierung ist laut dieser Forschungsrichtung eine Flucht: hypoxische Zellen wandern in Bereiche ab, in denen sie besser atmen können. Daher haben Therapien wie die Ozontherapie und Hyperbarikkammern als begleitende Behandlungen Anhänger gewonnen. Die konventionelle medizinische Fachwelt betrachtet sie jedoch mit Skepsis, und belastbare klinische Studien sind rar.
Gleichzeitig stehen bestimmte Alltagsgewohnheiten im Einklang mit dieser Logik: Eine Knoblauchzehe nüchtern, Moringa oder natives Olivenöl extra werden als antioxidative Stärkung genannt, allerdings ohne schlüssige Belege. Die Debatte schwankt zwischen denen, die im Sauerstoff ein zu wenig genutztes Mittel sehen, und denen, die es als Esoterik abtun.
Wenn die Wissenschaft den Warburg-Effekt seit Jahrzehnten kennt, warum gehören sauerstoffbasierte Therapien dann nicht zur Standardbehandlung?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).
Im Jahr 2000 brachte Casio die WQV-1 heraus, die erste Uhr mit integrierter Digitalkamera: Fotos mit 120x120 Pixeln, 1 MB Speicher und ein Preis von 10.000 Peseten. Heute ist sie ein Museumsstück.
Eine Studie mit über einer Million Teilnehmern bestätigt, dass die Genetik die Persönlichkeit beeinflusst. Die Debatte über den freien Willen bleibt offen.
Kleptomanie dient als gerichtliche Ausrede für Frauen beim Ladendiebstahl, während Männer direkt verurteilt werden. Klinischer Befund oder Geschlechterbias?
Ein Bild einer Brüsseler Vertreterin in einem umstrittenen Kleid löst Kritik wegen Verschwendung und falsche KI-Vorwürfe aus, die sich als unwahr erweisen.
Spiegel und Kamera zeigen zwei verschiedene Versionen von uns. Optik, Psychologie und die allgegenwärtigen GPS-Kameras und Webcams vergrößern die Lücke.