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Satanisches Gebet bei Stadtratssitzung in Iowa am 6. Oktober 2026
Am 6. Oktober 2026 sprach der ehemalige Stadtrat Matt d'Albé im Stadtrat von Ottumwa, Iowa, einen Anruf an Satan. Pastor Rick Bick forderte die Aufhebung des Fluchs.
Der ehemalige Ottumwaer Stadtrat Matt d'Albé sprach während der Stadtratssitzung vom 6. Oktober 2026 ein satanisches Gebet – gestützt auf eine im Januar beschlossene Regelung, die Anrufungen jeder beliebigen Weltanschauung erlaubt. Pastor Rick Bick forderte aus dem Publikum, den über die Stadt verhängten Fluch aufzuheben.
Die Szene ereignete sich in Ottumwa, einer Stadt im Bundesstaat **Iowa** in den USA. Während der ersten Stadtratssitzung des Monats Oktober 2026 trat der ehemalige Stadtrat **Matt d'Albé** ans Rednerpult und sprach über das Mikrofon des Saals eine satanische Anrufung. Der Formel, so ist es dem Vorgang zu entnehmen, gehörte auch der Satz „Lieber dunkler Vater, Ehre sei Satan" an.
## Eine offene Anrufungsregelung seit Januar
Was anderswo ein isolierter Zwischenfall in Ottumwa wäre, hat einen regelungstechnischen Vorlauf. Seit Januar 2026 gilt in der Stadt eine Regelung, die es erlaubt, Stadtratssitzungen mit Gebeten jeder beliebigen Weltanschauung zu eröffnen. Der Rahmen, der die Anrufung ermöglichte, wurde also nicht an jenem Morgen improvisiert.
Damals stimmte nur eine Stadträtin gegen die Regelung und warnte vor den Gefahren, die ihrer Ansicht nach daraus entstehen könnten. Die Warnung blieb in der Minderheit, die Regelung wurde beschlossen. Zehn Monate später bewahrheitete sich die Voraussage der Stadträtin in Form einer luziferischen Anrufung bei einer öffentlichen Sitzung.
## Die Einladung, „vom Baum der Erkenntnis zu essen"
d'Albé beschränkte sich nicht auf das Gebet. Er lud die Anwesenden ein, den von ihm so beschriebenen luziferischen Impuls anzunehmen, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Der Saal, so wird berichtet, war fassungslos.
Nach der Anrufung wandten sich die Ratsmitglieder der amerikanischen Flagge zu und sprachen den Treueschwur, als wäre nichts geschehen. Die Sitzung lief ihren gewohnten Gang weiter, ohne dass die Sitzungsleitung den Auftritt unterbrach oder ihn für unzulässig erklärte.
## Der Pastor, der die Aufhebung des Fluchs forderte
Unter dem Publikum befand sich Pastor **Rick Bick**, der die Sache nicht auf sich sitzen ließ. Er ging zum Rednerpult und sprach mit Nachdruck. Er erklärte, dieser Gruß an Satan sei im Saal nicht willkommen, und forderte, dass der Fluch, den er gerade über die ganze Stadt verhängt sieht, noch in diesem Augenblick gebrochen werde.
Auf sein Beharren hin gewährte der Bürgermeister schließlich **30 Sekunden** Schweigen, um – so seine Worte – nachzudenken. Eine Widerrufung des Gebets oder eine Änderung der Tagesordnung gab es nicht. Die Sitzung ging mit den übrigen kommunalen Angelegenheiten weiter.
Der Vorfall lässt eine offene Frage zurück: Wie weit reicht religiöse Neutralität, wenn sie in eine Regelung mündet, die jede beliebige Anrufung zulässt? Ottumwa beantwortete sie am 6. Oktober 2026 mit einem satanischen Gebet, einem Treueschwur und einer halben Minute Schweigen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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