Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Sánchez-Minister feiern in Marokko, während Ceuta kollabiert
Minister von Pedro Sánchez feierten in der marokkanischen Botschaft in Madrid, während Ceuta unter Migrationsdruck zusammenbrach: der Zeitpunkt, der die spanische Regierung in Verlegenheit bringt.
Sánchez: Minister feiern in Marokko, während Ceuta kollabiert
Während die Zahlen der Ankünfte in Ceuta in die Höhe schnellten, hätte sich ein Teil des Kerns der spanischen Regierung offenbar lieber in den Festsaal der marokkanischen Botschaft in Madrid zurückgezogen. Der Bericht, veröffentlicht von Vozpópuli, besagt, dass mehrere Minister der Regierung von Pedro Sánchez an einem Empfang des marokkanischen Botschafters teilnahmen – mitten im Migrationsdruck auf die autonome Stadt. Das entstehende Bild ist das einer Regierung, die mit jenem Land anstößt, das laut offizieller Darstellung eigentlich die Krise an der Grenze managen sollte.
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Manche sehen in diesem Zusammentreffen eine Geste der Unterwerfung gegenüber dem marokkanischen Monarchen: „dem König von Marokko schmeicheln“, so die wenig diplomatische Zusammenfassung. Andere gehen weiter und vermuten eine Ablenkungsoperation: Ziel sei nicht der Migrationsdruck gewesen, sondern die Aufmerksamkeit von den juristischen Auseinandersetzungen abzulenken, die dem Ministerpräsidenten drohen. Zwischen beiden Lesarten ist der zeitliche Zusammenhang mindestens unangenehm.
Niemand hat erklärt, warum sich die höchste spanische Vertretung genau für diesen Moment des Anstoßens entschied. Die Antwort liegt vermutlich nicht in offiziellen Erklärungen, sondern in den Winkelzügen einer bilateralen Beziehung, die immer mehr von verflochtenen Interessen geprägt war als von guter Nachbarschaft. Solange der Migrationsdruck auf dem Tisch bleibt, bleibt die Frage offen: Wer feierte die Party – und wer sollte eigentlich gefeiert werden?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (18 Antworten).
Pedro Sánchez behauptet, Felipe VI. regiere seit über 20 Jahren. Tatsächlich bestieg er 2014 den Thron. Der Streit um Ceuta und Melilla offenbart tiefere Konflikte.
Italien aktiviert die Ebola-Überwachung nach der Einlieferung zweier Helfer. Echte Bedrohung oder neue Ablenkungsmanöver? Eine skeptische Analyse bei Burbuja.
Können wir wirklich zur Pferdekutsche zurückkehren? Wir analysieren Wirtschaftlichkeit, Kosten und Umweltbelastung des Pferdetransports im Vergleich zu modernen Fahrzeugen.
Ein Thread auf Burbuja.info öffnet die Debatte über die UdSSR erneut: War sie wirklich eine Macht, die Wohnungen garantierte, oder eine Diktatur der Armut? Daten und Meinungen.
30 % der Arbeitnehmer in Spanien liegen unter dem Mindestlohn. Warum? Die Debatte auf Burbuja.info zerlegt die offizielle Erzählung: Inflation, nicht angepasste Einkommensteuer und stagnierende Löhne.