Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
SALF: eine halbe Million Stimmen und kein Programm zum Erinnern
SALF liegt in Spanien in den Umfragen bei knapp 2 %, eine halbe Million potenzieller Stimmen, ohne ausgearbeitetes Wahlprogramm. Die Leere als Strategie und das Bukele-Spiegelbild.
Eine Partei, die Umfragen bei **2 %** ansiedeln und die bei ordentlicher Wahlbeteiligung **eine halbe Million Stimmen** entsprechen würde. Das ist die Untergrenze, von der aus die Frage gestellt wird, die den Kern der Sache bildet: Hat SALF ein Wahlprogramm? Die Antwort, die in den Gerüchteküchen kursiert, ist kein Dokument von zweihundert Seiten, sondern eine unbequeme Feststellung: Parteien, die sich als systemfeindlich präsentieren, brauchen kein Programm. Ihnen genügt die Parole.
Das Argument hat seine innere Logik. Wer sich durch die Opposition zum System definiert, kann nicht auf demselben Terrain konkurrieren wie die Parteien, die regieren: Legt man ein detailliertes Programm vor, vergleicht man einen mit dem Gegner, und die Aura ist verloren. Das Etikett „systemfeindlich“, konsequent angewandt, befreit von der Haushaltsarithmetik. Das ist Systemfeindlichkeit im ersten Semester, spotten manche. Und mit dieser Ausrede hört die programmatische Leere auf, ein Mangel zu sein, und wird zum Erkennungszeichen.
Die 2 %, die eine halbe Million Stimmen wert sind
Die Zahl, die die ganze Sache ordnet, ist die Wahlspektrum. **2 %** klingen nach Restgröße, bis man sie übersetzt: Bei ordentlicher Wahlbeteiligung sprechen wir von **einer halben Million Stimmen**. Das ist kein Abgeordneter, aber es ist ein Lautsprecher. Und darin liegt die Paradoxie: Eine Partei ohne Programm kann mehr Menschen mobilisieren als viele mit dreibändigen Programmen.
Der Vergleich, der in der Debatte angestellt wird, ist nicht freundlich zum Rest. Die Programme der etablierten Parteien reduzieren sich nach dieser Lesart auf ein paar Parolen und drei eingesungene Dummdreistigkeiten, an die sich zehn Monate später niemand erinnert. Die spanische Politik, zusammengefasst in einem oeee oeee oeeee. Wenn das die Messlatte ist, fällt SALFs Leere kaum noch auf.
Welches Programm hat SALF?
Keines, das man zitieren könnte. Es gibt kein Dokument, keine ausgearbeitete Linie, keinen konkreten Vorschlag, der einer Prüfung standhält. Was es gibt, ist – nach der wörtlichsten Beschreibung des Projekts – das Versprechen, alles Gewonnene zu verlosen und Kryptowährungen zu verteilen. Ein Programm, das in einen Tweet passt und das gerade deshalb nicht mit technischer Analyse widerlegt werden kann.
Die Parallele wird explizit gezogen: dasselbe Programm wie immer, die Taschen füllen und dem Üblichen das gute Leben gönnen. Der Vorwurf macht keinen Unterschied zwischen den Parteikürzeln. Und darin liegt der Trick: Wo es kein Programm gibt, gibt es nichts zu brechen.
Das Bukele-Spiegelbild und die geliehene Stimme
Der einzige Vorschlag, der ihr mit Eigennamen zugeschrieben wird, ist der, der **spanische Bukele** zu sein. Ein Modell aus harter Hand und direkter Kommunikation, das anderswo funktioniert hat und hier als fertiges Paket angeboten wird. Es ist kein Programm: Es ist eine Figur. Und Figuren brauchen kein Grundsatzpapier.
Die Wahlrechnung ist eine andere: der PP und VOX Stimmen abnehmen, damit die PSOE weiterregiert. Es ist die Lesart der taktischen Stimme umgekehrt, die der subtrahierenden Stimme. Wenn das die tatsächliche Wirkung ist, kommt es auf den Inhalt kaum an. Worauf es ankommt, ist, wem man die Stimmen wegnimmt.
Was bleibt, wenn es kein Programm gibt
Es bleibt der Verdacht, dass das Projekt eine persönliche Marke mit Verfallsdatum ist. Es bleiben die 2 % und die halbe Million potenzieller Stimmen. Es bleibt die Gewissheit, dass in der spanischen Politik ein Wahlprogramm keine notwendige Bedingung für irgendetwas ist. Und es bleibt die Frage, die niemand ganz beantwortet: Wenn SALF kein Programm hat, was genau hat sie dann diesen fünfhunderttausend Wählern anzubieten?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (18 Antworten).
Die Sociatamania-Umfrage zeigt: Der PSOE hält sich, während die spanische Rechte über 53 Prozent liegt. Zweifel an der Zuverlässigkeit der Umfrage und an der Rolle Podemos'.
Analyse des Wahlprogramms von Se Acabó la Fiesta für die Regionalwahl in Andalusien (Spanien): konkrete Maßnahmen, das Risiko der Stimmenverschwendung und ein Vergleich mit anderen Parteien.
Sergi Vélez, Partner der PSOE-Sprecherin Montse Mínguez, leitet Nest Capital mit 30 Mietwohnungen, laut Artículo14. Der Fall entfacht die Debatte über...
Ein Iryo-Zug blieb stehen, während der AVE abfuhr. Der Fehler wird auf Druck der Führungsspitze und mangelnde Investitionen in die Sicherheit zurückgeführt. Wir erklären, was dahintersteckt.
Der Sociómetro der baskischen Regierung gibt EH Bildu 7 Sitze und 29,1 % der Stimmen, während die PNV auf den dritten Platz fällt. Der PSE-EE würde mit 5 Sitzen Zweiter.