Revolut Bank: litauische IBAN, keine Prepaid-Karte mehr und Zweifel

Revolut Bank ändert den Einlagenservice und die Karte ist kein Prepaid-Produkt mehr, doch die IBAN bleibt litauisch: Die Kunden sind unsicher, ob sie das Angebot annehmen sollen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Revolut Bank: litauische IBAN, keine Prepaid-Karte mehr und Zweifel
Revolut Bank: litauische IBAN und eine Karte, die kein Prepaid mehr ist

Der Wechsel zu Revolut Bank macht aus dem Konto keine spanische Bankverbindung und weist ihm keine nationale IBAN zu. Was sich ändert, ist die Natur des Einlagenservice. Die Frage, die sich Kunden immer wieder stellen, ist einfach: Lohnt es sich, das Angebot anzunehmen, oder ist es besser, alles beim Alten zu lassen? Denn der Wechsel ist nicht kosmetisch.

Was ändert sich, wenn man Revolut Bank annimmt?

Das Institut bietet nun Revolut Bank als Einlagen- und sonstige Finanzdienstleistung an. Die sichtbarste Änderung betrifft die Karte: Sie ist kein Prepaid-Instrument mehr. Das klingt nach einer Formsache, verändert aber den Status des Guthabens, das der Kunde dort hält.

Ab da gehen die Meinungen auseinander. Manche behaupten, die neue Phase bedeute, Daten mit der Banco de España (der spanischen Zentralbank) zu teilen. Andere geben den Ball mit einer Gegenfrage zurück: Was ist der echte Unterschied zwischen Annehmen und Ablehnen dieser Nachricht? Die kurze Antwort lautet: Die IBAN bleibt litauisch. Ein spanisches Konto? Fehlanzeige.

Die litauische IBAN: Vorteil, Unbequemlichkeit oder Zuflucht

"Besser, so zu bleiben wie jetzt, mit ausländischer IBAN. Das erschwert es der Regierung, daran zu kommen." Damit ist eine der Positionen im Thread zusammengefasst: Eine Kontonummer außerhalb des nationalen Schirms erschwert Nachverfolgung und, falls es so weit kommt, Pfändung. Das Argument ist nicht juristisch, sondern praktisch, und so bringen es auch die, die es vertreten.

Auf der anderen Waagschale liegt die tatsächliche Nutzung. Manche erhalten dort ihr Gehalt und sehen keinen Grund, etwas zu ändern, das funktioniert. Andere nutzen es vor allem zum Online-Bezahlen, weil das Aufladen per Karte sofort geht. Dasselbe Tool erlaubt Zahlungen in dänischen Kronen ohne Umweg über eine Wechselstube.

Kontosperrungen: die Schattenseite, die im Prospekt fehlt

Die unangenehmste Geschichte stammt von einem langjährigen Kunden, die halbe Zeit mit Premium-Konto, ohne Kryptowährungen oder Wettanbieter. Eine Überweisung von 2.000 Euro genügte, damit sein Konto gesperrt wurde. Ohne Erklärung. Der Support antwortete spät und mit generischen Nachrichten, die nichts mit dem Problem zu tun hatten. Er konnte sein Restguthaben zurückholen und ging.

Zu diesem Fall kommen, so seine Schilderung, ähnliche Geschichten anderer Kunden aus Foren hinzu, und seine Schlussfolgerung ist dieselbe: Bei diesen Fintechs lösen Beträge über dem Gehaltsniveau Alarm aus. In seiner Erzählung kommt die offizielle Erklärung nie; der Betroffene erfährt es, wenn die Tür schon zu ist.

N26, Dukascopy: die Alternativen und das eigentliche Problem

Wer wechseln will, zeigt auf N26. Manche haben den Umzug schon geplant, andere haben sie zwar, misstrauen aber weiterhin: Sie taugt für Kleingeld und kleine Online-Zahlungen, mehr nicht. Vorsicht macht vor Flaggen nicht Halt.

Als seriöseste Option gilt Dukascopy: Zuweisung eines konkreten Beraters und Support ohne Floskeln. Für mehr als nur ein Gehalt ist dieser persönliche Service die Bequemlichkeit einer App wert.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (13 Antworten).

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