Rechtsradikale Kundgebung am Samstag, 3. Oktober, in Madrid

Núcleo Nacional und Democracia Nacional haben sich der Kundgebung am Samstag, den 3. Oktober in Madrid angeschlossen, mit Wohnen und Einwanderung als Schwerpunkten der Veranstaltung.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Rechtsradikale Kundgebung am Samstag, 3. Oktober, in Madrid
Núcleo Nacional und Democracia Nacional gehen am Samstag auf die Straße

Am Samstag, den 3. Oktober um 20:00 Uhr wird die Calle Alcalá in Madrid zur Bühne für eine Kundgebung, die Wohnen und Einwanderung verbindet. Núcleo Nacional und Democracia Nacional haben ihre Teilnahme an der von Indignados por España organisierten Versammlung angekündigt, mit Treffpunkt um 19:30 Uhr vor der Banco de España und Ziel in der Hausnummer 21 derselben Straße, auf der Achse, die zur Puerta del Sol führt.

Die Botschaften dieser rechtsradikalen Gruppen sprechen von Verteidigung menschenwürdigen Wohnraums und davon, Einhalt zu gebieten, was sie als Invasion bezeichnen. Das ist der Rahmen, auf dem der Polizeieinsatz aufgebaut wird. Die Frage, die über dem Tag schwebt, ist nicht, wie viele Leute kommen, sondern wem sie begegnen werden.

Gibt es einen Polizeikordon zwischen Alcalá und Sol?

In der Debatte kursiert eine Vorhersage: dass ein Sicherheitseinsatz die Organisatoren von den Teilnehmern des Protestcamps trennen wird. Eine offizielle Bestätigung des Einsatzes gibt es nicht. Eine verbreitete Nachricht hält ihn für sicher: von dort bis Sol wird es einen Polizeikordon geben, und schließt mit zwei Worten, nur Theater.

Der dahinterstehende Verdacht, von einigen Teilnehmern geäußert, ist, dass jemandem eine Konfrontation nützen könnte. Man sollte sich aber merken: Im Moment ist es genau das – nur ein Verdacht.

Die Angst, dass die Konfrontation ein Narrativ befeuert

Manche halten Bilder von Ausschreitungen für politische Munition: unruhige Straßen, dann der Vorwurf und die Ausrede, das Spielfeld neu zu ordnen. In diesem Sinne lautet die Empfehlung, die unter Kritikern der Kundgebung kursiert, entgegengesetzt zu dem, was man erwarten würde: nicht hingehen, keinen Anlass geben, die Camper ohne Antwort und ohne Brennmaterial fürs Feuer lassen. Was würde das bringen, was würde es der Sache nützen, fasst eine weitere Nachricht zusammen, die eine Konfrontation ausschließt.

Gegenposition ist die Pantomimen-These: dass die Camper Statisten sind, dass man die Gesichter schon aus anderen Episoden kennt und dass alles nach einem Drehbuch läuft. Sie kursiert reibungslos in den sozialen Medien und hat keinerlei Beweise hinter sich.

Wohnen und Einwanderung, die beiden kreuzenden Themen

Der Kern der Botschaft der Organisatoren verbindet zwei Themen: den Zugang zu Wohnraum und die Migrationspolitik. Die Kundgebung wird als Veranstaltung zur Verteidigung menschenwürdigen Wohnraums für Spanier und gegen die Invasion präsentiert – in den Worten der Organisatoren selbst.

Was nicht zusammenpasst

Der Polizeieinsatz, die Reaktion des Camps oder die tatsächliche Zahl der Teilnehmer sind Unbekannte, die sich erst am Samstagabend klären werden. Und noch eines: Wenn es um eine Konfrontation geht, dann beginnt die wirksamste Art, sie zu verweigern, damit, nicht hinzugehen. Das ist zumindest die Rechnung einiger, die das Thema seit Tagen verfolgen. Der Rest ist vorerst heiße Luft.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (15 Antworten).

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