Psycho­naut enthüllt Geheimnisse der heiligen Drogen

Ein Psychonaut berichtet über Erfahrungen mit Ayahuasca, Peyote, San Pedro und Bufo Alvarius sowie Warnungen vor LSD.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die Realität der heiligen Drogen: Zwischen Erbrechen und Offenbarung

„Ich habe Ayahuasca, Peyote, den San-Pedro-Kaktus und das Sekret der Bufo-Alvarius-Kröte probiert.“ Dieses Geständnis stammt nicht von einem Wochenend-Städter, sondern von jemandem, der zwischen 30 und 40 Jahren an Expeditionen für das Fernsehen teilnahm, einige davon für RTVE. Sein Zeugnis, das in spezialisierten Foren verbreitet wurde, hat die Debatte über Psychedelika wieder eröffnet: Sind sie Werkzeuge zur Selbsterkenntnis oder einfach riskante Drogen?

Das erste überraschende Faktum ist körperlicher Natur: Die Einnahme dieser Gebräe verursacht heftiges Erbrechen. „Ayahuasca, Peyote und San Pedro werden getrunken und schmecken wie Scheiße“, beschreibt er. Und fügt hinzu: „Am nächsten Tag hast du Muskelkater vom vielen Erbrechen.“ Die Reinigung gehört zum Ritual, ist aber nicht nur eine Nebenwirkung: Das Erbrechen tritt auf, wenn das Toxin bereits im Blutkreislauf ist. Musik hingegen wird zu einer synästhetischen Erfahrung: Trommeln werden „gesehen“, bevor die Reise beginnt.

Entitäten und Götter auf der psychedelischen Reise

Visionen sind häufig. Der Psychonaut erzählt von Begegnungen mit „geflügelten Wesen im sumerisch/ägyptischen Stil“, die telepathisch kommunizieren, und Gesprächen mit Tieren wie einer Schlange oder einem Hund. Er behauptet auch, „Götter und kosmische Schlangen“ gesehen zu haben. Aber nicht alles ist Mystik: Ein Nutzer mit naturwissenschaftlicher Ausbildung erklärt, dass diese Entitäten (chirurgische Mantiden, mechanische Elfen) angeborene kognitive Module des kollektiven Unbewussten seien, laut Neurowissenschaft. Die Debatte zwischen dem Spirituellen und dem Materialistischen durchzieht das gesamte Gespräch.

Sicherheit: ALUCINÓGENO ILEGAL ist nichts für Anfänger

Eine der deutlichsten Warnungen betrifft ALUCINÓGENO ILEGAL. „Vor allem, versuch es nicht, du könntest für immer verrückt bleiben“, sagt der erfahrene Konsument. Für jene, die Selbstfindung suchen, empfiehlt er magische Trüffel: Beginnen Sie mit 5 bis 10 Gramm trocken. Ein anderer Teilnehmer relativiert jedoch: „ALUCINÓGENO ILEGAL hat weniger Überdosierungen verursacht als jede andere Freizeitdroge, wenn es im richtigen Set und Setting eingenommen wird.“ Die Dosierung von Trüffeln kann für eine intensive Reise bis zu 15 Gramm betragen, und die Variabilität zwischen den Chargen ist hoch.

Klinische Anwendung: Die Zukunft der Psychiatrie?

Der Thread verweist auf ein wachsendes Phänomen: Forschung mit Psychedelika zur Behandlung von Depression, PTBS, Fibromyalgie oder Alzheimer. Laut einem Teilnehmer, der sich als Forscher bezeichnet, erzielen Labore in den USA, Großbritannien, Australien und Kanada „spektakuläre Ergebnisse“, finanziert von der großen Pharmaindustrie. Der Psychonaut besteht jedoch darauf, den Wirkstoff (wie DMT) für den Freizeitgebrauch zu isolieren, sei ein „Frevel“: Ayahuasca mache nur Sinn innerhalb eines Rituals, das von einem Schamanen geleitet wird.

Das Zeugnis hinterlässt einen süß-bitteren Nachgeschmack. Wer diese Substanzen probiert hat, versichert, dass sie „die Art, das Leben zu sehen, für immer verändern“, aber die Erfahrung kann furchteinflößend sein, wie bei jemandem, der ein volles Glas Ayahuasca mit Rum nahm und glaubte, unwiderruflich zu sterben. Zwischen dem Versprechen der Bewusstseinserweiterung und dem Risiko eines „Bad Trips“ bleibt die Grenze verschwommen. Was klar scheint, ist, dass das Interesse an diesen heiligen Drogen sowohl in spirituellen Kreisen als auch in Laboren weiter wächst.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (129 Antworten).

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