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PSOE und PP stoppen Vox' „nationale Priorität“ in Spanien
PSOE und PP blockieren gemeinsam Vox' „nationale Priorität“ in Kastilien-La Mancha, während Galizien 2,6 Millionen Euro für die Integration von 500 Migranten bereitstellt.
PSOE und PP begraben Vox' „nationale Priorität“ in Kastilien-La Mancha
Warum stimmt die PP genauso wie der PSOE, ausgerechnet wenn der PSOE von ihr verlangt, sie zu bekämpfen? In Kastilien-La Mancha ist genau das passiert. Sozialisten und Volkspartei haben gemeinsam den Vorschlag von Vox zur „nationalen Priorität“ in der Migrationspolitik blockiert, und die sozialistischen Abgeordneten der Region begnügten sich nicht mit der Ablehnung: Sie forderten die PP auf, sich nicht darauf zu beschränken, diese Politik „nicht zu teilen“, sondern sie aktiv zu „bekämpfen“.
Was ist Vox' „nationale Priorität“ und wer hat sie gestoppt?
Es handelt sich um den Migrationsvorschlag, den Vox in Kastilien-La Mancha eingebracht hatte und den PSOE und PP gemeinsam gestoppt haben. Ein Teil der Analyse deutet den Vorgang als weiteren Beweis dafür, dass beide Parteien in Fragen der Einwanderung wie ein Block agieren. Auf der anderen Seite wird argumentiert, die PP behalte ihren eigenen Spielraum und die Übereinstimmung bei einer einzelnen Abstimmung bedeute nicht, dass man sich eine Agenda teile.
Galizien und die 2,6 Millionen für die Integration regularisierter Migranten
Der zweite Brennpunkt des Themas liegt in Galizien. Die Regionalregierung Xunta stellt 2,6 Millionen Euro für die berufliche Integration von rund 500 Migranten bereit, die von der spanischen Zentralregierung regularisiert wurden. Die Begünstigten stammen aus einem Verzeichnis von 2.100 Eingetragenen in den galizischen Arbeitsagenturen, und die Programme werden von neun Organisationen verwaltet, darunter das Rote Kreuz und Rescate Internacional. Details dazu, wie das Geld unter den Einrichtungen aufgeteilt wird und wie viele Arbeitsplätze pro Registriertem entstehen, fehlen in der Ankündigung.
Dass eine Regionalregierung der PP die Integration von Personen finanziert, die von der Zentralregierung regularisiert wurden, ist zumindest ein unangenehmes Bild für alle, die ihr Narrativ auf die totale Konfrontation bauen.
Zwei Parteien, die sich täglich gegenseitig vorwerfen, unvereinbar zu sein, stimmen gleich ab und kehren dann zum Streit zurück. Vielleicht ist das Spektakel das Produkt und der Rest nur Hintergrundgeräusch.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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