Priest verlässt den Orden nach schwuler Beziehung

Ein katholischer Priester hat nach einer gleichgeschlechtlichen Beziehung sein Amt aufgegeben. Die Kirche hält an ihrer Lehre fest, doch die Fälle häufen sich. Wie lange noch?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Von der Kutte ins Leben mit Partner: der Priester, der sich outete

Ein weiterer Fall, der die offizielle Linie widerlegt

Die katholische Kirche wiederholt seit Jahrzehnten, man könne homosenshomo und Priester sein, solange man es nicht praktiziere. Die Realität widerlegt diese offizielle Erzählung jedoch erneut. Vor etwa einem Monat kündigte ein Priester an, sein Amt nach einer Beziehung mit einem anderen Mann aufzugeben. Er ist nicht der erste und wird nicht der letzte sein: Die Geschichte ist voller Priester, die ins Kloster gingen, ohne sich je geoutet zu haben.

Während in Ländern wie Belgien und Deutschland die Bischofskonferenzen Priestern erlauben zu heiraten und Kinder zu haben — sie segnen sogar gleichgeschlechtliche Unionen —, sind Schweigen und Geheimhaltung anderswo weiterhin die Norm. Der Kontrast ist immer schwerer aufrechtzuerhalten.

Der Zölibat als Zuflucht

Wer dieses Phänomen untersucht hat, stellt fest, dass das Seminar über Jahrzehnte ein häufiges Ziel für Männer war, die sich ihrer sens Orientierung gegenüber ihren traditionellen Familien nicht stellen wollten. Heute, in einer offeneren Gesellschaft, ist dieses Muster immer seltener. Aber es kommt weiterhin vor, und wenn sich ein Priester schließlich outet, schaut die Hierarchie lieber weg oder entlässt ihn stillschweigend.

Die offizielle Lehre ist klar: Die Kirche verurteilt nicht die Gaiität als solche, sondern nur die Handlungen. In der Praxis hat ein offen schwuler Priester jedoch keinen Platz. Die Lösung ist, wenn der Fall bekannt wird, meist ein diskreter Abschied.

Prognose mit Vorbehalten

Dieser konkrete Priester wird nun wahrscheinlich in Freiheit leben, was er zuvor verbarg. Solange der Vatikan seine Haltung zu Zölibat und Gaiität nicht überdenkt, werden sich die Fälle von „tiefem innerem Kampf“ jedoch weiterholen. Die Kluft zwischen Worten und Realität wird sich nur vergrößern, und die nächsten Generationen von Priestern — oder Ex-Priestern — werden sich daran erinnern.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (27 Antworten).

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