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Polyester-Shirts Nehmen Mehr Geruch An Als Baumwollshirts
Laut einem Nutzer im Thread verankern synthetische Fasern den Körpersebum und bringen den Gestank nach zwei Stunden zurück; Baumwolle und Leinen geben ihn beim Waschen ab.
Polyester verankert den Sebum und bringt den Gestank nach zwei Stunden zurück
Ein frisch gewaschenes T-Shirt kann sauber riechen und zwei Stunden nach dem Schwitzen einen unerträglichen Gestank verströmen. Ein anderes hat viele Wäschen hinter sich und stinkt trotzdem weiter, obwohl der Stoff fast neu aussieht. Der Unterschied liegt weder am Waschmittel noch am Waschprogramm: Er liegt an der Faser. Was die einen Kleidungsstücke von den anderen trennt, ist laut der Erklärung eines Nutzers im Thread die Chemie des Polymers, aus dem sie bestehen.
Warum nehmen manche T-Shirts mehr Geruch an als andere?
Die kurze Antwort laut diesem Nutzer: Manche Fasern vertragen sich gut mit Fett, andere nicht. Polyester, Polyamid, Acryl und Elastan sind erdölbasierte Polymere, oleophil. Die Fette im Körpersebum haben eine Affinität zu ihnen, lagern sich in der Faser ab, und dort gedeihen die Bakterien. Die Wäsche macht den Kunststoff nass, löst aber den Sebum nicht; deshalb kommt der Geruch zurück, sobald man ein wenig schwitzt. Das Shirt stinkt nicht einfach: Es fermentiert.
Am anderen Ende stehen Baumwolle, Leinen und Viskose. Sie bestehen aus Zellulose und sind hydrophil: Heißes Wasser trägt das Fett und damit den Geruch davon. Wolle bringt einen eigenen Vorteil mit, sie ist von Haus aus bakteriostatisch, hat allerdings das bekannte Problem, beim falschen Waschen einzulaufen.
Polyester und Elastan gegen Baumwolle, Leinen und Wolle
Der echte Vorteil des Synthetiks liegt woanders: Er läuft beim Waschen nicht ein und sorgt beim Sport für ein trockenes Tragegefühl, das Baumwolle nicht bieten kann, weil sie sich mit Schweiß vollsaugt und auf der Haut klebt. Das ist der Kompromiss. Sofortiger Komfort im Tausch gegen den Körpergeruch.
Funktionsstoffe mit plastikartiger Textur und atmungsaktiven Poren sind der Extremfall. Man schwitzt ein wenig, und sie verströmen einen unangenehmen Gestank. Gewöhnliche Baumwollshirts dagegen nehmen kaum Geruch an.
Sportshirts, Die Auch Mit Essig Den Gestank Nicht Loswerden
Am meisten ärgert der Fall von Sportkleidung, die nach dem Training Geruch ansammelt und ihn partout nicht abgibt. Sie wird so oft gewaschen, dass der Stoff verschlissen ist, und der Gestank bleibt. Die Frage, ob Essig das Problem löst, blieb ohne abschließende Antwort.
Socken: Mindestens 90 % Baumwolle Gegen Fußgeruch
Bei Socken fällt die Empfehlung, die die Runde macht, deutlich aus: mindestens 90 % Baumwolle. Fast alle stinkenden Füße sind auf die Socken zurückzuführen. 100 % Baumwolle und Leinen gelten als beste Wahl, um Gerüche in jedem Kleidungsstück zu vermeiden.
Farbe Und Färbung Spielen In Einer Anderen Liga
Ganz abgesehen ist die Färbung. Ein rotes T-Shirt, das blau umgefärbt werden sollte, endete lila; beim Versuch, es mit Weiß auszulaugen und erneut blau zu färben, wurde es rosa. Mit Bakterien hat das nichts zu tun.
Mit dieser chemischen Landkarte ist die praktische Schlussfolgerung einfach: Je weniger Kunststoff auf der Haut, desto weniger Gestank. Und hier stockt die Analyse. Niemand hat ein Produkt auf den Tisch gelegt, das den bereits verankerten Sebum aus einem synthetischen Shirt herauslöst, das seit Monaten stinkt. Weder Essig noch tausend Wäschen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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