Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Podemos in Spanien will Rente mit 60 und 35-Stunden-Woche
Rente mit 60, 35-Stunden-Woche, Höchstlohn und Schuldenaudit: das Wirtschaftsprogramm von Podemos und die Kritik an seiner Machbarkeit.
Rente mit 60, 35 Stunden und Höchstlohn: das Rezept von Podemos
Vier Maßnahmen und ein grundlegendes Versprechen. Das Wirtschaftsprogramm von Podemos, das vor den anstehenden Wahlen in Spanien kursiert, stützt sich auf eine erkennbare Achse: Arbeit und Reichtum verteilen, bevor der Markt es selbst tut. Der Vorzeigevorschlag ist die Rente mit 60 und die 35-Stunden-Woche, vorgestellt als "Mechanismen zur gerechten Umverteilung von Arbeit und Reichtum, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern".
Das Paket bleibt nicht dabei. Es umfasst ein Verbot von Kündigungen in profitablen Unternehmen, die Abschaffung der Arbeitsmarktreformen von 2010 und 2012 sowie des Königlichen Dekrets von 2014 und die Abschaffung von Zeitarbeitsfirmen. Hinzu kommen eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns und ein Höchstlohn, der proportional an den Mindestlohn gekoppelt ist.
Was Podemos zur öffentlichen Verschuldung vorschlägt
Bei den Schulden setzt die Partei auf ein "Bürgeraudit der öffentlichen und privaten Schulden, um zu bestimmen, welche Teile davon als illegitim gelten können", mit Maßnahmen gegen die Verantwortlichen und der Erklärung des Zahlungsausfalls für diese Teile. Für den Rest: Umschuldungen. Und auf institutioneller Ebene: die Abschaffung des Artikels 135 der Verfassung, eine europäische öffentliche Ratingagentur und die Aufnahme von Beschäftigung als Priorität in das Mandat der EZB.
Die skeptische Lesart liegt auf der Hand: Wenn die Rentenausgaben bereits einen wachsenden Teil des Haushalts auffressen, spannt eine Verfrühung des Renteneintritts um fünf Jahre die Kasse noch weiter. Manche sagen es ohne Umschweife: Das bedeutet, den Staat noch innerhalb der eigenen Legislaturperiode in den Bankrott zu führen. Die Verteidigung klingt anders: Ohne Nachfrage gibt es keine Aktivität, und die Umverteilung der Arbeitszeit ist der einzige Hebel, der bleibt, wenn der Kredit nicht mehr fließt.
Die 5 Vorschläge für den 29N und der Sprung auf 1.800 Euro Mindestlohn
Das jüngste Material legt den Gang ein. Eine Nachricht, die Pablo Fernández zugeschrieben wird, fasst fünf Punkte zusammen: Wohnraum zum Wohnen, Senkung der Lebenshaltungskosten, kein einziger Euro für Kriege, ein Mindestlohn von 1.800 Euro bei 30-Stunden-Woche und Schutz des öffentlichen Sektors mit Klimapolitik. Die Arbeitswoche sinkt von 35 auf 30 Stunden. Der Mindestlohn steigt auf eine konkrete Zahl.
Die Ironie liegt in der Luft: Manche weisen darauf hin, dass sie zehn Jahre lang Regierungsverantwortung inklusive Vizepräsidentschaft hatten – und jetzt, offenbar, ist der richtige Moment. Der häufigste Einwand bestreitet nicht die Diagnose, sondern die Arithmetik. Den Mindestlohn zu erhöhen und die Stunden zu kürzen, ohne die Produktivität anzufassen, ist für einen Teil der Analyse ein Weg, genau das Ergebnis zu beschleunigen, das man angeblich verhindern will: den Kollaps des Rentensystems – nur früher und auf einen Schlag.
Bleibt das Detail, das irritiert. Ein Programm, das 30 Stunden, Rente mit 60 und einen Höchstlohn verspricht, steht immer vor demselben Prüfer: die Kasse. Und die Kasse verhandelt anders als das Narrativ nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (16 Antworten).
Pablo Fernández, ein führendes Mitglied von Podemos, lebt in einer über eine Million Euro teuren Wohnung in einem gehobenen Madrider Viertel, was Debatten auslöst.
Neubauwohnungen mit vier Zimmern in Alcalá de Henares überschreiten die Marke von 350.000 €, sodass die Suche nach Guadalajara, Azuqueca oder Alovera ausweicht.
Ein fitnessbesessener Influencer reiste nach Ceuta, Spanien, und kehrte aus Angst vor Katabolismus ohne Proteine um. Ein Migrant: 'Wir sind Hunger nicht gewohnt'.
Ein Bismarck zugeschriebenes, aber apokryphes Zitat nährt die These, Spanien werde geopfert. Konkurrenz um Beamtenstellen und Gesundheitsversorgung als Schlachtfeld.
17 Tote und 2 Überlebende nach 15 Tagen auf hoher See auf dem Weg zu den Balearen. Zweifel an der Darstellung entfachen die Debatte über den Anziehungseffekt neu.