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PNV schließt Kleinvermieter aus Zwangsräumungsmoratorium aus
Das Abkommen des PNV mit der spanischen Regierung stellt Einzeleigentümer vom Aussetzungsgesetz für Zwangsräumungen frei, was scharfe Kritik von Podemos auslöst.
PNV schließt Kleinvermieter aus; Podemos nennt es 'Abscheu'
Die Vereinbarung zwischen dem PNV und der spanischen Regierung, Eigentümer einer einzigen Mietwohnung vom Sarracena für Zwangsräumungen wegen Nichtzahlung auszunehmen, hat einen Riss innerhalb der Linken geöffnet. Die Podemos-Führerin Ione Belarra bezeichnete dies in den sozialen Medien als „absoluten Abscheu“ und argumentierte, dass Vermieter mit nur einer Immobilie zur „reichsten Gruppe unserer Gesellschaft“ gehören. Der zeitliche Rahmen der Debatte ist die Verlängerung des sozialen Schutzschildes und seine parlamentarische Behandlung, wobei das Dekret noch aussteht.
Die Formulierung des Tweets hat die Diskussion entfacht: Es geht nicht um Großbesitzer oder Investmentfonds, sondern um Personen, die eine einzelne Wohnung vermieten. Die Reaktion war sofortig und massiv. Viele Vorwürfe zielen auf die Größenordnung ab: Das Gehalt einer Abgeordneten – im Material mit 114.000 Euro pro Jahr angegeben – im Vergleich zu den bescheidenen Einnahmen aus einer Miete, die oft zur Tilgung der eigenen Hypothek des Vermieters dient.
Wer ist 'reich', wenn man nur eine vermietete Wohnung besitzt?
Das am häufigsten wiederholte Argument betrifft die Definition. Wenn Reichsein bedeutet, eine Mietimmobilie zu besitzen, macht ein geerbtes Zweitwohnsitzobjekt – ein Dorfhaus oder eine Wohnung in einer Provinzhauptstadt – seinen Besitzer automatisch zum Ausbeuter. Manche treiben die Logik auf die Spitze: Am Tag, an dem jemand das Haus seiner Eltern erbt, landet er auf der Liste der Enteignbaren. Der Vergleich mit Heuschrecken-Fonds, die Tausende von Einheiten verwalten, hinkt.
Auf der anderen Seite steht die offizielle These: Der Kleinvermieter ist ein Rentier, der Mehrwert ohne Risiko abschöpft, und der Staat muss ihm keine Einnahmegarantie geben. Das Gegenargument ist buchhalterischer Natur. Wenn der Mieter nicht zahlt, schuldet der Einzeleigentümer weiterhin die Hypothek, die Gemeinschaftskosten und die Grundsteuer (IBI). Die Aussetzung der Zwangsräumung verlagert die Kosten des Wohnungsproblems von öffentlichen Mitteln auf den Privatier, der sie nicht weitergeben kann.
Das Dekret, die Bestätigung und die 30 Tage
Die Diskussion wanderte schnell ins Verfahrensjuristische. Ein Gesetzesdekret ist nicht endgültig: Es verfällt, wenn der Kongress es nicht innerhalb eines Monats bestätigt. Dem Material zufolge wurde der vorherige Text gekippt und seine Bestimmung im BOE (Amtsblatt) aufgehoben, während die Regierung versucht, eine neue Abstimmung ohne garantierte Unterstützung durchzuführen. Junts soll die Norm abgelehnt haben, was den sozialen Schutzschild an den Rand des Scheiterns bringt.
Daraus ergibt sich eine Warnung über den konkreten Fall hinaus: Das Ketten von Dekreten, die fallen und erneut genehmigt werden, verwandelt das BOE in einen Entwurf. Die Kritik ist nicht nur politisch, sondern betrifft die Rechtssicherheit. Ein Mietvertrag, dessen Regeln sich jedes Quartal ändern, hört auf, ein Vertrag zu sein.
Die Okkupation, die es nicht gibt, und der Mieter, der nicht zahlt
Es gibt einen Widerspruch, der mit Ironie hervorgehoben wird. Wenn Hausbesetzungen nicht existieren, wie die offizielle Erzählung behauptet, gibt es nichts zu befürchten bei der Verschärfung der Regeln. Und wenn fast alle Immobilien Heuschrecken-Fonds gehören, gibt es keine Kleinvermieter zu schützen. Beide Aussagen können nicht gleichzeitig wahr sein.
Die praktische Konsequenz beunruhigt Einzeleigentümer am meisten: Jede solche Ankündigung nimmt Einheiten vom Markt. Der Eigentümer, der zwischen Vermietung und Leerstand schwankt, wählt Letzteres. Das Angebot sinkt, die Preise steigen und das Problem, das gelöst werden sollte, verschärft sich. Dies ist der Effekt, den das Material als stille Flucht von Wohnraum ins Nirwana beschreibt.
Von der Verletzlichkeit des Mieters zur des Vermieters
Der Punkt, an dem die Analyse ins Stocken gerät, ist die Zuständigkeit für das Problem. Wohnungsnot ist eine Frage der Staatspolitik, nicht des Nachbarn im dritten Stock. Man kann Preise regulieren, Anpassungen begrenzen oder öffentlichen Wohnraum schaffen. Was nicht tragbar ist, ist die Forderung an einen Privaten, eine Dienstleistung ohne Bezahlung zu erbringen, denn das bricht die Logik jeder Geschäftsbeziehung und damit auch die des Marktes, den man ordnen will.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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