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Pi Network Preisdruck durch tägliche Freigabe von 12,5 Mio. Tokens
Pi Network gibt täglich 12,5 Millionen Tokens frei, während die Entwickler den vollständigen Migrationskalender zurückhalten und Sorgen um die Preisstabilität wecken.
Pi Network: 12,5 Millionen Tokens pro Tag ohne Transparenz
Eine Zahl fasst das Problem von Pi Network besser zusammen als jede Grafik: 12,5 Millionen Tokens wurden an einem einzigen Tag freigeschaltet, laut Ankündigungen für den 3. März. Soziale Medien sind voll mit Nachrichten, die zum sofortigen Kauf drängen, doch fast alle haben eines gemeinsam: Die Autoren besitzen bereits Tokens und brauchen steigende Kurse. Die Warnung in Fachkanälen lautet anders: Recherchieren Sie vor dem Kauf, denn entscheidende Informationen bleiben verborgen.
Was die Entwickler verbergen: Migrationen, Empfehlungen und Sperren
Das Kernproblem ist nicht die Technologie, sondern der Zeitplan. Die Entwickler haben keine Details darüber veröffentlicht, wie viele Tokens wann freigegeben werden. Drei Faktoren stehen aus: eine riesige Menge nicht ausgeführter Migrationen, die die Auslieferung um Monate verzögert; ein nicht berechnetes Volumen an Empfehlungs-Tokens; und konstante Freigaben aus gesperrten Beständen. Der tägliche Zufluss ist am sichtbarsten. Jeden Tag wird eine neue Tranche angekündigt, die der Markt so gut es geht aufnimmt.
Diese Intransparenz wirkt sich direkt auf den Preis aus: Wenn niemand weiß, wie viel Angebot in Umlauf kommt, ist der aktuelle Kurs eine Illusion. Nicht unbedingt, weil das Projekt betrügerisch ist, sondern weil es auf unvollständigen Informationen handelt. Käufer setzen heute blind auf einen Zeitplan, den nur die Designer kennen.
Entwickler schickten 100 Millionen Tokens an Börsen
Ein häufiger Vorwurf lautet, dass das Kernteam 100 Millionen Tokens an Börsen geschickt hat und diese verkauft. Stimmt dies, kommt der Verkaufsdruck nicht nur von Minern, die ihre Belohnungen abheben, sondern auch von denen, die das Projekt kontrollieren. Diese Kombination erklärt, warum der Preis schwer zu halten ist.
Die technische Analyse stützt dies. Im Tageschart ähnelt das Verhalten einem Lehrbuch-Pump & Dump: schneller Anstieg, späte Käufer, dann Abfall. Wale sollen nahe 3 US-Dollar verkauft haben. Nun wartet man auf die Bodenbildung, möglicherweise unter 30 Cent, ohne 3 Cent auszuschließen.
Manipulation der Erzählung: Bitcoin als Ausrede
Ein weiteres Argument nutzt Bitcoin zur Erklärung. Als Pi fiel, wurde dies dem Absturz von BTC zugeschrieben. Doch BTC war seit Tagen gefallen, während Pi stieg, weil Wale höhere Ausstiegspreise brauchten. Als BTC stark erholte, bewegte sich Pi kaum. Die unbequeme Schlussfolgerung: Pi verhält sich wie ein Meme-Coin oder Shitcoin, ein Spielzeug zur Preismanipulation.
Verteidiger berufen sich auf die Marktkapitalisierung. Mit 100 Milliarden Tokens und einer Bewertung um 100 Milliarden Dollar halten manche dies für absurd bei solchen Ambitionen und empfehlen Käufe zwischen 60 Cent und 2 Dollar. Vollständige Berechnungen inklusive Freigabeszenarien und Verkaufsdruck zeigen eine viel breitere Spanne.
Preisboden: Zwischen 30 Cent und 3 Dollar
Die Uneinigkeit über den Boden ist total. Eine Gruppe sieht 1,70 Dollar als Unterstützung; hält sie, ist es ein Kaufsignal; bricht sie, liegt das nächste Ziel bei 1,20 Dollar. Andere markieren 1,51 Dollar als Referenz und 1,09 Dollar als Liquiditätszone. Die dritte, pessimistischste Gruppe setzt den Boden unter 30 Cent, mit 3 Cent als Extrem-Szenario.
Auffällig ist, dass fast alle Positionen von heftigen Preisschwankungen ausgehen. Der Unterschied liegt in der Richtung. Wer bei 3 Dollar kaufte und nicht verkaufte, sieht den Chart anders als jemand, der durch täglichen Klick 1.000 oder 3.000 Euro verdiente.
Wiederkehrende Warnung: Nicht kaufen, nur verkaufen
Die Botschaft hinter den Warnungen ist simpel: Solange keine Transparenz und vollständigen Migrationsdaten vorliegen, nicht kaufen; nur verkaufen. Dies ist kein Feldzug gegen Krypto, sondern gegen Informationsasymmetrie. Die Kaufwerber besitzen Tokens; die Warner profitieren nicht zwingend vom Preisverfall.
Die optimistische Vergleichsaussage, Pi könnte Bitcoin ersetzen, wird mit Unglauben aufgenommen. Dafür müsste BlackRock einen Pi-ETF starten, was nicht ansteht. Überbewertungsbehauptungen wie Prognosen von 314.000 Dollar pro Token werden belächelt.
Ein verstörender Fakt bleibt: In einem Community-Projekt sind die Lautesten jene, die bereits Tokens besitzen. Wer nur nach Information sucht, wartet weiterhin auf die Freigabe des nächsten Tages.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Der Kurs von PI Network liegt bei etwa 0,47 Dollar nach einem Höchststand von 3 Dollar. Die Token-Verteilung zieht sich bis 2028 hin. Frühe Verkäufer tauschten ihre Gewinne in Bitcoin.
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