Pato Bonato und die Verschwörungstheorien zum WM-Finale

Der argentinische YouTuber Pato Bonato veröffentlicht ein Video über "seltsame Dinge" im WM-Finale. Ferngesteuerter Ball, Bevorzugung und ein wachsendes Geschäft mit der Zweifel.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Pato Bonato und die Schatten des WM-Finales

Der argentinische YouTuber Pato Bonato, bekannt für seine Videos über abseitige Themen, hat eine Analyse veröffentlicht, die viel Gesprächsstoff liefert. Unter dem Titel "seltsame Dinge" der letzten WM beleuchtet das Video angebliche Anomalien im Finale zwischen Argentinien und Spanien. Darunter die Bewegung des Balls, die – manchen zufolge – ferngesteuert wirkte, die schlechte Stimmung der argentinischen Spieler vor dem Spiel und eine mutmaßliche Bevorzugung des jungen Flügelspielers Lamine Yamal durch den Schiedsrichter.

Die Beweise, die nicht so recht passen

Die Theorie vom ferngesteuerten Ball in der 24. Minute ist diejenige, die sich am weitesten verbreitet hat. Die vergrößerten und verlangsamten Aufnahmen zeigen eine Flugbahn, die manche als unnatürlich empfinden. Doch ohne technische Daten, die das bestätigen, bleibt die Debatte im Bereich der Spekulation. Außerdem wird erwähnt, dass die argentinische Mannschaft traurig aufs Feld ging, als ob sie das Ergebnis schon gekannt hätte. Etwas, das – wäre es wahr – auf ein vorher geschriebenes Drehbuch hindeuten würde, über das niemand sprechen will.

Das Geschäft mit der Zweifel

Pato Bonato ist keine Unbekannte in der Kontroverse. Er verlangt von seinen Trinc einen Identitätsnachweis für den Zugang zu bestimmten Inhalten, was Verdachtsmomente über seine Verbindungen zu Sicherheitsorganisationen geweckt hat. Dennoch hat das Video erreicht, was wenigen gelingt: Fragen auf den Tisch zu bringen, die Sportmedien meist ausweichen. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: von Beleidigungen bis hin zu Vorwürfen der Manipulation. Währenddessen gewinnt die Debatte über die Integrität des Profifußballs in bestimmten Kreisen an Bedeutung.

Ein Klima des Misstrauens

Über das Finale wird längst nicht mehr nur in sportlicher Hinsicht diskutiert. Die Skepsis hat bei einem Teil der Fans Einzug gehalten, angeheizt durch YouTuber wie Bonato. Dass der spanische Verband ein Vermögen kassiert hat, um bestimmte Spieler mit Millionverträgen von Marken wie Nike oder Adidas aufzustellen, ist eine weitere der angesprochenen Facetten. Die Ökonomie des Fußballs mit ihren verflochtenen Interessen bietet den perfekten Nährboden dafür, dass Verschwörungstheorien gedeihen.

Die verstörende Tatsache: So sehr man die Aufnahmen auch analysiert, eine überzeugende offizielle Erklärung gibt es nicht. Und solange es sie nicht gibt, werden Videos wie das von Pato Bonato die Lücke weiter füllen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (29 Antworten).

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