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Niedergang des spanischen Fußballs: Apathie und Wetten dominieren
Die Einschaltquoten dieser WM sind auffällig niedrig: Die patriotische Propaganda verfängt nicht, nur Wetten halten die Zuschauer bei der Stange. Eine Analyse…
Die WM, die niemand sehen will: Apathie und Wetten halten das Spektakel am Leben
Diese WM wird auf der Straße mit einem unangenehmen Schweigen erlebt. Halbleere Bars, Freundeskreise, die über alles andere reden. Die Medienmaschinerie pusht, doch das Publikum beißt nicht an. Die offizielle Erzählung besteht auf nationalem Stolz, doch immer mehr Stimmen weisen auf die Heuchelei eines Zweckpatriotismus hin. Das „multikulturelle" Nationalteam wird als Spiegel eines vielfältigen Spanien verkauft, doch für viele klingt das nach leerer Propaganda.
Das echte Interesse lässt nach, und was das Turnier über Wasser hält, ist nicht die Leidenschaft, sondern der Köder der Wetten. Buchmacher und Streaming-Plattformen drängen darauf, die Zuschauerzahlen aufzublähen, und bieten Inhalte und Werbung, die ein Geschäftsmodell auf Basis von Spielsucht kaum noch verbergen. Wer nicht im Spiel ist, schaltet einfach ab: Das „Sudapollismo" (Schweiß-und-Patriotismus-Stimmung) greift um sich.
Ironischerweise ruht der Fußball der Nationalmannschaften auf einer Branche, die auf dem finanziellen Scheitern ihrer eigenen Anhänger angewiesen ist. Vielleicht ist genau das die Zahl, die einen unausweichlichen Niedergang am besten beschreibt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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