Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Nelly Furtado: Debatte um ihr Aussehen mit 47 Jahren
Nelly Furtado (47) zeigt sich verändert und löst eine Diskussion über Körperbilder von Künstlerinnen aus, die Mutterschaft und Menopause betreffen.
Nelly Furtados verändertes Aussehen entfacht erneut Debatte über das Bild weiblicher Künstler
Eine Sängerin, die ihre Karriere auf einem selbstbewussten, unbedeckten Körperbau aufgebaut hat – mit freien Beinen und Po bei jedem Auftritt –, kehrt mit einer anderen Silhouette zurück. Die Reaktionen sind gespalten zwischen Lob und harten Urteilen. Nelly Furtado, 47 Jahre alt, ist der Name, der derzeit in Verbindung mit Vorher-Nachher-Bildern kursiert. Das Thema ist nicht neu: Es war bereits bekannt, dass sie etwas zugenommen hatte. Was sich geändert hat, ist die Intensität der Kritik. Denn wenn man von seinem Image lebt, wird jedes Kilo zur öffentlichen Angelegenheit.
Die Diskussion beginnt mit einer unbequemen Frage: Wie kann eine Künstlerin, deren Beruf auf ihrem Körper basiert, so aussehen? Die Antwort hat, wie fast immer, mehr Facetten als die Schlagzeile zulässt.
Sichtbare Kilos und unsichtbare Ursachen
Der erste Punkt in der Debatte ist der offensichtlichste und oft ignorierte: Sie hat mehrere Kinder geboren. Schwangerschaft, Rückbildung und Alter lassen sich nicht einfach durch eine Diät abschalten. Hinzu kommt die Menopause, im Text als Faktor beschrieben, der das Abnehmen schwieriger macht, als Menschen ohne diese hormonelle Belastung ahnen. „Als Teenager kann man Schokoladenmuffins essen, ohne dass es einen影响t, wegen der Hormone“, fasst ein Kommentar zusammen. Die Perimenopause führe dazu, dass ein Kilo weniger doppelt so viel Disziplin erfordert wie noch vor zwei Jahren.
Manche gehen weiter und vermuten andere Gründe: Antidepressiva. Diese Hypothese verbreitet sich stark, weil der Wandel als radikal wahrgenommen wird und man argumentiert, dass jemand, der von seinem Image lebt, sich nicht so gehen lässt, wenn nichts dahintersteckt. Es gibt keine Bestätigung. Es ist ein Verdacht, keine Diagnose. Aber es erklärt, warum einige nicht von Schlampigkeit, sondern von psychischer Gesundheit sprechen.
Ist Zunehmen mit 30 dasselbe wie mit 47?
Nein. Und das ist der am häufigsten wiederholte Punkt. Mit 47 verzeiht der Stoffwechsel weniger, Schlafmangel wirkt stärker und der Körper ändert seine Regeln. Die Meinungen teilen sich zwischen denen, die eine natürliche Konstitution sehen – „sie wirkt gesünder“, sagt ein Nutzer – und denen, die behaupten, dass Frauen in diesem Alter nie so ausgesehen haben und die Menopause keine Entschuldigung für alles sei. „Da steckt mehr dahinter“, schließt eine Stimme ab. Der Streit dreht sich nicht um die Pfunde, sondern darum, ob sie eine Wahl oder eine Folge sind.
Das Geschäft mit dem Image und das Recht, sich nicht zu verstecken
Hier taucht das überraschende Argument auf: Sie hat keine Tattoos. In einem Umfeld, in dem ästhetische Uniformität zum Standard geworden ist, tritt die Sängerin weiterhin auf, ohne ihren Po oder ihre Beine zu bedecken. Sie versteckt sich nicht. Und das ist in einem Beruf, in dem die meisten Unliebsames verbergen, eine Erklärung. „Gut für sie und alle, die sie gerne sehen“, heißt es. Die Kritik an ihrem Körper koexistiert mit der Anerkennung, dass sie sich dem Diktat der kosmetischen Korrekturen nicht gebeugt hat.
Der Gegenpol bildet der Sektor, der keine Gnade kennt: Wer von seinem Image lebt, muss sich pflegen. Dies ist dieselbe Logik, die von Sängerinnen verlangt, mit 25 schlank und mit 50 diskret zu sein. Von Männern wird dies nie erwartet.
Was der Spiegel zeigt und was die Stimme sagt
Die Kernfrage stellt ein Kommentar, der den gesunden Menschenverstand zusammenfasst: Sie ist Sängerin, wichtig ist ihre Stimme. Das klingt selbstverständlich. Ist es aber nicht. Die Industrie verkauft seit Jahrzehnten Körper mit Soundtrack. Dass eine 47-jährige Künstlerin mit Übergewicht auftaucht und weiterhin Arbeit findet, sagt mehr über das Publikum als über sie. Oder weniger.
Der beunruhigende Fakt ist nicht, wie viel sie zugenommen hat. Sondern dass wir 412 Tage nach Beginn der Debatte immer noch dasselbe diskutieren: Ob eine Frau mit Kindern, mit 47, das Recht hat, die Bühne zu betreten, ohne sich für ihren Körper entschuldigen zu müssen. Die Antwort scheint, soweit erkennbar, immer noch keinen Konsens zu finden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (158 Antworten).
Ein virales Video entfacht in Spanien eine neue Debatte über das muslimische Erbe: Was sagt die DNA, was geschah mit den Morisken 1609 und warum misst Genetik keine Identität?
Ein Lehrer aus Córdoba ist in Vietnam schwer erkrankt. Seine Familie sammelt 200.000 Euro für die Rückholung, da die Reiseversicherung den Ambulanzflug nicht deckt.
Eine Frau filmt einen Besetzungsversuch, während sie sich in der Wohnung befindet. Der Fall belebt die Diskussion über Hausfriedensbruch und den Schutz von Eigentümern.
Ein virales Video zeigt einen Jungen in Spanien, der seinen Mitschülerinnen auf einer Treppe die Hand reicht. Niemand nimmt sie an. Das löst eine Debatte über Schulrituale aus.
Gabriel Rufián (ERC) thematisiert erstmals Migration und Sicherheit im Kongress. Dies wird als Reaktion auf den Aufstieg von Aliança Catalana gewertet.