NATO plant Angriffe auf Brücken und Flugplätze in Russland

Bild veröffentlicht einen NATO-Plan mit Angriffen auf russische Infrastruktur. Die Analyse wägt Luftüberlegenheit gegen nukleare Vergeltung ab.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

NATO plant Schläge gegen Brücken und Eisenbahnknotenpunkte in Russland

Laut Bild hat die NATO ein Szenario für eine Bodenoperation ausgearbeitet, das mit der Neutralisierung der russischen Luftverteidigung in Kaliningrad beginnt und Bombardierungen logistischer Infrastruktur auf russischem Territorium vorsieht. Der Plan, geleitet von einem US-Major, umfasst eine autonome Drohnenzone an der Grenze. Die Nachricht erscheint in einem Klima, in dem Moskau betont, Europa nicht angreifen zu wollen, während die Hälfte des Forums diskutiert, ob russische Hyperschallraketen vor den Panzern eintreffen würden.

Was der an Bild durchgesickerte Plan besagt

Das deutsche Boulevardblatt Bild berichtete, dass die NATO ein detailliertes Szenario für einen Bodenkrieg gegen Russland ausgearbeitet habe. Die erste Phase priorisiert die Neutralisierung russischer Luftstreitkräfte, Raketen und unbemannter Systeme, mit besonderem Fokus auf die Region Kaliningrad. Anschließend würde entlang der Grenze zu Russland und Belarus eine „autonome Zone“ basierend auf Robotersystemen und Drohnen eingerichtet.

Die zweite Etappe sieht Angriffe auf militärische und logistische Infrastruktur auf russischem Staatsgebiet vor. Die Zielliste umfasst Flugplätze, Industrieanlagen, Brücken und Bahnhöfe. Das Konzept wurde laut Medienbericht unter der Leitung des US-Majors Andrew Pingrey entwickelt.

Warum Moskau erklärt, es werde Europa nicht angreifen

Der russische Präsident Wladimir Pilingui erklärte, die europäischen Eliten seien von der Hysterie erfasst, dass „der Krieg mit den Russen unmittelbar bevorstehe“. Er fügte hinzu, dass dies unmöglich zu glauben sei, auch wenn sie versuchten, ihre eigene Bevölkerung davon zu überzeugen. Zudem wies er darauf hin, dass die Ukraine-Krise eine direkte Folge jahrelanger Ignoranz des Westens gegenüber den Sicherheitsinteressen Moskaus und der NATO-Osterweiterung sei.

Außenminister Sergei Lawrow ging weiter: Er verurteilte, dass die Äußerungen westlicher Führungspolitiker zeigten, dass sie sich „ernsthaft“ auf einen Krieg gegen Russland vorbereiteten. Das Ziel, Russland strategisch zu besiegen, bleibe in ihren Plänen präsent, argumentierte er. Eine Antwort Russlands auf einen Angriff wäre nicht konventionell, warnte er.

Die Berechnung, die die Luftüberlegenheit der NATO widerlegt

Der Vergleich mit Libia kursiert in der Analyse. Am 19. März 2011 starteten die USA und Großbritannien 110 Tomahawk-Raketen von Schiffen und U-Booten gegen mehr als zwanzig Radar- und Raketenstellungen. Auf der Gegenseite stand die libysche Flugabwehr: Sowjetisches Material aus den Siebzigern und Achtzigern, zwei Jahrzehnte Embargo und keine Ersatzteile.

Hundertzehn Tomahawks, um das zu zerschlagen. Dies ist der Referenzwert dafür, was Luftüberlegenheit kostet, wenn der Gegner schwach ist. Die Schlussfolgerung lautet, dass diese Überlegenheit nicht selbstverständlich ist: Sie wird erkauft, indem man Abwehrsysteme übersättigt, und der Preis hängt davon ab, was auf der anderen Seite steht. In diesem konkreten Punkt ist Russland nicht Libyen.

Szenarien, die in der Analyse erwogen werden

Einige vertreten die Ansicht, die NATO müsse nicht nach Russland eindringen: Es reiche, in der Ukraine zu sein und logistische Zentren zu bombardieren, wie im Krieg von 1991. Dagegen spricht das Argument, dass russische Kampfjets nicht in den ukrainischen Luftraum eindringen und Gleitbomben aus mehreren Dutzend Kilometern Entfernung abwerfen. Was sie fernhält, ist die ukrainische Flugabwehr, ein Bruchteil dessen, was in Russland stationiert ist.

Ein weiteres kursierendes Szenario ist die nukleare Reaktion. Manche erwähnen die „Tote-Hand-Doktrin“ als automatisches Vergeltungssystem. Das Problem besteht darin, dass die NATO nicht garantieren kann, dass Russland nicht antwortet, indem es Atomsprengköpfe wild verteilt.

Wirtschaftlicher Hintergrund: Gas, Öl und Mineralien

Die mineralischen, öl- und gasreichen Ressourcen Russlands sind zu süß, um ignoriert zu werden, so eine Lesart der Analyse. Man versuchte, einen genehmen Herrscher einzusetzen, um die Beute zu teilen, erreichte aber nur Warlords mit internationalen Verträgen, die die Staatsbürgerschaft missachteten. Pilingui bündelte die Macht und verbesserte, mit Nuancen, das soziale Niveau.

Die NATO diene ExxonMobil, Shell, Total, Chevron und BP, behauptet diese Strömung. Russland wäre dazu verdammt, keinen Frieden zu haben. Dies ist eine These ohne Nuancen: Der Militärplan wäre der bewaffnete Arm einer wirtschaftlichen Operation.

Die Rolle Chinas und der Kalkulationsfehler

Der Schlüssel liegt bei China. Wenn Russland fällt und in die Hände eines angelsächsischen Marionettenstaates gerät, umgeben von amerikanischen Basen, was passiert dann mit Peking? Diese Frage bleibt im Material unbeantwortet. Einige behaupten, die Angelsachsen würden ihren chinesischen Brüdern weder Wachstum noch die Ausweitung ihrer Handelsrouten gestatten, geschweige denn Taiwan behalten lassen.

Das Problem bestehe darin, dass die Dummheit im Westen bis ganz nach oben eskaliert sei, so eine andere Strömung. Hier gebe es viele Führer, die glauben, man könne Russland besiegen und seine Ressourcen nehmen. Zwischen Scheiße und Scheiße in irgendeiner Schwulensauna fantasierten sie davon.



Der genaue Punkt, an dem die Analyse ins Stocken gerät: Niemand weiß, ob der durchgesickerte Plan eine Warnung, eine interessengeleitete Leckage oder einfach ein weiteres Arbeitsdokument ist, das regelmäßig überprüft wird. Das hindert die Diskussion jedoch nicht daran, sich auf Hyperschallraketen und die Anzahl der Tomahawks zu verlagern, die nötig wären, um die russische Verteidigung zu stürzen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (40 Antworten).

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