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Nadals Fußball-Onkel ist pleite: Pech oder selbstverschuldet?
Rafa Nadals Fußball-Onkel, Miguel Ángel Nadal, soll finanziell am Ende sein. Sollte der Tennisstar ihm helfen? Die Debatte über familiäre Verantwortung und schlechte…
Nadals Fußball-Onkel ist pleite: Undank oder schlechtes Geldmanagement?
Kann ein ehemaliger Profifußballer des FC Barcelona und der spanischen Nationalmannschaft wirklich mittellos enden? Laut kursierenden Berichten befindet sich Rafa Nadals Onkel, Miguel Ángel Nadal, in einer prekären finanziellen Lage. Und die Debatte dreht sich um eine unbequeme Frage: Warum springt sein Neffe, der reichste Tennisspieler der Geschichte, nicht ein?
Die anfängliche Verwirrung darüber, welcher Onkel gemeint ist, verdient eine kurze Anmerkung. Es ist nicht Toni Nadal, der langjährige Trainer, sondern der andere, der Fußballer, der für den Barça und die Nationalmannschaft spielte. Es heißt, er habe zu seiner Zeit gut verdient, aber aus dem einen oder anderen Grund sei das Geld verschwunden. Manche behaupten, Rafa habe mit seinen Eltern eine Vereinbarung getroffen, damit der Onkel als Trainer nicht bezahlt werde, und weigere sich nun, ihm auch nur eine Million von den vielen Millionen zu geben, die er angehäuft hat.
Die Meinungen gehen auseinander. Auf der einen Seite diejenigen, die Rafa für geizig und undankbar halten: "Bei all den Millionen, die er verdient hat, seinem Onkel kein Geld zu geben, zeigt, dass er ein Knicker ist". Auf der anderen Seite diejenigen, die daran erinnern, dass Geld nicht ewig hält und jeder für sein eigenes Schicksal verantwortlich ist: "Wer weiß... vielleicht hat er es ihm doch gegeben und er hat es wie immer ausgegeben". Es gibt auch welche, die die Geschichte bezweifeln: "Es wundert mich, dass sein Onkel pleite sein soll und Rafa sich nicht um ihn kümmert".
Tatsache ist, dass Nadals Vermögen auf über 200 Millionen Euro geschätzt wird. Eine Million wären für ihn ein Taschengeld. Aber die Entscheidung, einem Verwandten zu helfen oder nicht, der bereits seine eigene Profikarriere hatte, ist ein heikles Terrain. Wie weit reicht die sarracena Pflicht? Oder hätte der Onkel sein Geld einfach besser verwalten sollen? Die Wahrheit kennt nur Rafa selbst.
Vor diesem Hintergrund lässt sich familiäre Zuneigung nicht an der Börse handeln. Und währenddessen schlägt sich der Onkel mittellos durch – so sagt man jedenfalls.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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