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Metal-Covers, die das Original übertreffen: die große Debatte
Welches Metal-Cover schlägt das Original? Cannibal Corpse, Sepultura, Aborted und mehr in einer Debatte, die die Puristen des Genres spaltet.
Metal-Covers, die das Original übertreffen: die große Debatte
Gibt es ein Metal-Cover, das den Originalsong noch übertrifft? Die scheinbar einfache Frage hat eine heftige Debatte unter den Fans des Genres ausgelöst. Die Prämisse ist klar: Nur Cover von Songs zählen, die bereits Metal waren, nicht Pop, Bachata oder Pasodoble. Als kanonisches Beispiel wird die Version genannt, die Cannibal Corpse vor über 30 Jahren von Black Sabbaths „Zero The Hero" aufnahm. Laut den Verteidigern dieser Version ziehen die rohere Produktion und die Atmosphäre den Hörer besser in das Konzept des Textes hinein, mit mächtigeren Riffs und einer druckvolleren Rhythmussektion sowie Vocals, die perfekt ausdrücken, was die Hauptfigur empfindet.
Sepultura und Motorhead: Verbesserung oder Blasphemie?
Ein immer wieder genannter Streitpunkt ist die Version von Sepultura zu Motorheads „Orgasmatron". Manche behaupten, die Brasilianer übertreffen das Original, andere halten es für Blasphemie. Die Diskussion spitzt sich zu, wenn „Arise" als bestes Thrash-Album aller Zeiten bezeichnet wird – ein Argument, das nach Ansicht einiger für die Frage, ob ein Cover das Original schlägt, irrelevant ist. Der subjektive Geschmack setzt sich durch: Was für die einen eine Verbesserung ist, ist für die anderen Ketzerei.
Aborted und der moderne Sound, der spaltet
Aborteds Version eines Thrash-Klassikers hat zu geteilten Meinungen geführt. Ein Teil kritisiert den „modernen" Gitarrensound, der angeblich nach Metalcore klingt, und überzeugt von den Vocals nicht. Allerdings räumen sie ein, dass das Schlagzeug hervorragend ist. Diese Art von Nuancen zeigt, dass die Wahrnehmung einer Verbesserung nicht einstimmig ist und von Faktoren wie Produktion oder Gesangsleistung abhängt.
Weitere Kandidaten: Nazareth, Queen und System of a Down
Die Debatte weitet sich um weitere Namen aus. Erwähnt wird die Version von Artillery zu Nazareths „Razamanaz", wobei eingeräumt wird, dass das Original nicht streng genommen Metal ist, sondern eher psychedelischer Hard Rock. Auch Blind Guardian mit ihrer Version von Queens „Spread Your Wings" werden genannt – mit dem Hinweis, dass das Original kein Metal ist, aber argumentiert wird, dass die deutsche Band dem Song derart einheizt, dass er eine Erwähnung verdient. Andererseits wird „Toxicity" von System of a Down vorgeschlagen, jedoch klargestellt, dass das Original bereits Metal ist und daher nicht in die Prämisse eines Covers passt, das einen Nicht-Metal-Song verbessert. Die Verwirrung darüber, was Metal ist und was nicht, schwebt über der gesamten Diskussion.
Die goldene Regel: Das Original muss Metal sein
Der Initiator der Debatte besteht auf einer Bedingung: Das Original muss Metal sein. Das schließt Cover von Pop, Bachata oder Pasodoble ebenso aus wie Kammermusik. Die Klarstellung kam, nachdem mehrfach versucht worden war, Songs unterzuschieben, die die Anforderung nicht erfüllten. Die Forderung nach metalischer Reinheit wird zu einem Filter, der die Kandidatenliste schrumpfen lässt und die Kontroverse darüber anheizt, welche Bands und Songs es auf die Liste verdienen.
Am Ende bleibt die Frage ohne einstimmige Antwort. Die einen verteidigen, dass bestimmte Covers das Original durch Produktion, Aggressivität oder Interpretation übertreffen; die anderen halten es für eine Frechheit. Klar ist: Metal als Genre sorgt weiterhin für leidenschaftliche Kontroversen und endlose Debatten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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