Lubuntu oder Puppy Linux: So weckt man ein Acer Aspire One mit 1 GB RAM wieder auf

Ein Acer Aspire One mit 1 GB RAM und Atom Z520 kann noch im Internet surfen: LXDE oder XFCE sind entscheidend, Lubuntu ist der Einstieg und Puppy Linux die radikale Abkürzung.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Lubuntu oder Puppy Linux: So weckt man ein Acer Aspire One mit 1 GB RAM wieder auf
Ein Acer Aspire One mit 1 GB erlebt mit LXDE seine zweite Auflage – nicht mit KDE

Ein Netbook mit Intel Atom Z520 mit 1,33 GHz, 1 GB DDR2 und einer 160-GB-SATA-Festplatte mit 5.400 U/min. Das ist die Ausstattung eines Acer Aspire One AO751h, auf dem noch Windows XP läuft und den sein Besitzer in eine Maschine zum Surfen und für nicht viel mehr verwandeln möchte. Die Schlussfolgerung aus der Diskussion betrifft nicht die Distribution, sondern die Desktop-Umgebung: LXDE oder XFCE, und danach eine beliebige halbwegs leichte Basis.

Der Konsens ist so breit, dass es langweilig wird: Lubuntu taucht immer wieder als Einstiegsoption auf, als leichtes Tor zu Ubuntu mit dessen kompletter Unterstützung. Manche gehen aber noch weiter und behaupten, selbst das reiche nicht aus. Die Erfahrung eines Nutzers mit demselben Modell spricht Bände: Er probierte Ubuntu und Mint mit XFCE, und das Gerät roch beim Öffnen des Browsers nur so vor sich hin. Seine letzte Empfehlung waren Puppy Linux und Porteus, beide liefen auf der alten Hardware flüssig.

Welche Linux-Distribution für ein Netbook mit wenig RAM?

Die Diskussion lässt sich in drei Ebenen ordnen. Die erste ist der Desktop: LXDE gewinnt durch Leichtgewichtigkeit und Windows-Ähnlichkeit; XFCE ist der Zweitplatzierte; KDE und GNOME fallen bei 1 GB aus dem Rennen. Die zweite ist die Basis: Ubuntu und seine Ableger bieten Support und Pakete, während Manjaro oder Antergos – ein Arch-Ableger – als schneller angepriesen werden. Die dritte ist das Format: Live-USB, bevor man die Festplatte anfasst.

Das Detail, das für Verwirrung sorgt, ist der vorgeschlagene Speicherplatz: 40 GB für das System. Manche halten das für unsinnig und schlagen vor, es auf 10 GB zu reduzieren, denn Lubuntu braucht 4,5 GB und der Rest reicht für Programme locker aus. Der Rest der Platte geht an /home.

Lohnt es sich, vor der Linux-Installation den Arbeitsspeicher aufzurüsten?

Hier gehen die Meinungen auseinander. Manche plädieren für ein Upgrade auf 2 GB oder sogar 4 GB, um Mint flüssig zu betreiben, andere erinnern daran, dass XFCE mit 512 MB auskommt. Ein Nutzer behauptet, sein Gerät habe problemlos 8 GB verkraftet. Die Frage ist, ob sich die Investition in ein über ein Jahrzehnt altes Gerät lohnt.

Der Browser ist der eigentliche Flaschenhals. Für YouTube lautet die Empfehlung, die Videos mit youtube-dl herunterzuladen und sie lokal mit VLC anzusehen, um das Streaming zu vermeiden. Midori läuft schneller als Firefox, lässt aber Funktionen auf der Strecke.

Der Rettungsplan für ein Netbook von 2009

Die logische Reihenfolge: erst per Live-USB testen, eine leichte Umgebung wählen, Partitionen anpassen und keine Wunder erwarten. Ein Nutzer bringt es auf den Punkt: Mit Windows hätte er das Gerät längst in den Müll geworfen. Mit Lubuntu lebt der Kasten noch.

Wie viele dieser Netbooks liegen noch in einer Schublade und warten auf ein zweites Leben?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (25 Antworten).

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