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Kot-Schlägerei an einer Haltestelle in Stockholm: das virale Video
Ein Video zeigt zwei Frauen, die sich an einer Haltestelle in Stockholm offenbar mit Kot bewerfen. Der Clip hat über 20.000 Aufrufe und löst eine Debatte über das nachbarschaftliche Zusammenleben aus.
Zwei Frauen bewerfen sich an einer Bushaltestelle in Stockholm mit Kot
Ein TikTok-Video mit gut zwanzigtausend Aufrufen zeigt zwei Frauen, die sich an einer Bushaltestelle in Hammarbyhamnen in Stockholm gegenseitig mit dem bewerfen, was wie Kot aussieht. Laut den veröffentlichten Informationen geschah dies im Mai 2022. Eine der Frauen schreit „Polizei, Polizei, Polizei!“, während sich die Szene mitten auf der Straße abspielt. Das Material, von schwedischen Medien verbreitet, ist bis nach Spanien geschwappt und dort zu einem kleinen soziologischen Labor für Stammtischgespräche geworden: vom skatologischen Staunen bis zur feinsten Nachbarschaftsanalyse.
Was man im Video von Hammarbyhamnen sieht
Die Szene ist so simpel, wie sie klingt. Zwei Frauen, eine Bushaltestelle, fliegende Exkremente. Der Clip übertraf die **20.000 Aufrufe** auf TikTok, und mehrere Kommentatoren tauften ihn „Kot-Schlägerei“. Das Veröffentlichungsdatum des Materials ist der **9. Mai 2022**.
Über die visuelle Wirkung hinaus ist es die Logistik, die Aufmerksamkeit erregt. Die Fähigkeit, sich mitten auf der Straße, vor Zeugen und ohne Vorwarnung mit Munition zu versorgen, hat eine fast sportliche Bewunderung geweckt. Manche vergleichen es mit dem Tierreich, andere fragen sich, ob die Kontrolle des Schließmuskels angeboren oder erlernt ist. Die Frage, ernsthaft gestellt, hat es in sich: Kann man das trainieren?
Vom Video zum Nachbarschaftsporträt: die Wendung der Geschichte
Was als geschmackloser Witz begann, entwickelte sich innerhalb weniger Nachrichten zu einem Porträt des Zusammenlebens. Mehrere Berichte stimmen in einem Punkt überein: Der Schmutz draußen entspricht nicht immer dem Zustand der Wohnung. „Man tritt in die Wohnung ein, und es wirkt wie eine völlig andere Welt“, sagt ein Zeuge, der in Vierteln mit starker Präsenz dieser Gruppe Fenster eingebaut hat.
Die am häufigsten geäußerte Beobachtung ist der Kontrast zwischen Fassade und Wohnzimmer. Die Rede ist von Familien mit Luxusautos und großen Fernsehern, die dennoch seit Jahren keine zwei Rollläden ersetzt haben und die Hausgeldbeiträge nicht zahlen. Gold für den Kult, ja; die Deckenlampe, nein. Es ist das Porträt einer Haushaltsökonomie mit eigenen Prioritäten, gleichgültig gegenüber der Ästhetik der Schaufassade.
Die Angst, dass das Viertel den Besitzer wechselt
Der Thread hat eine zweite Ebene, weniger skatologisch und eher immobilienbezogen. Erzählt wird der Fall eines Wohnungsverkäufers, dessen Treppenabsatz von einer Familie dieser Gruppe bewohnt wurde, die ihm die Wohnung für einen lächerlichen Preis abkaufen wollte. Die Strategie bestehe, so dieser Bericht, darin, abzuwarten, bis der Verkäufer angesichts fallender Preise und fehlender Käufer müde werde. Der Plan ging schief, als ein Polizist die Wohnung kaufte und dort einzog.
Dazu kommt die Klage über die Kettenausbreitung: Eine Familie kommt in ein ruhiges Viertel, dann eine weitere, dann die Cousins. Wer weggezogen ist, um zu fliehen, stellt fest, dass ihm die neuen Nachbarn folgen. Die Besetzung, real oder empfunden, dient als Schlussargument: „In keinem Viertel entkommst du ihnen mehr.“
Kultur als Grenze
Es geht nicht nur um Wohnen. Im Thread wird diskutiert, ob Integration möglich ist oder ob das Problem direkt kulturell bedingt ist. Ein Teil argumentiert, dass Zusammenleben verlangt, fremde Gewohnheiten zu akzeptieren; ein anderer antwortet, dass er das nicht vorhabe. Die Diskussion spitzt sich zu, wenn jemand erwähnt, dass diese Gruppe ihren Ursprung in Indien hat – eine Angabe, die als Erklärung hingeworfen wird und nicht viel erklärt.
Das Ergebnis ist ein unbequemes Porträt: Das Stockholmer Video war die Anekdote; das eigentliche Thema ist, wie man zusammenlebt, wenn der Nachbar deine Codes nicht teilt. Und da hat bisher niemand die Lösung gefunden.
Ist das Video die Nachricht oder nur der Vorwand, um über das zu sprechen, was im Treppenhaus nebenan passiert?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (37 Antworten).
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