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Körpergröße der Soldaten der Blauen Division bei Wolchow
Ein Foto einer Kompanie der 250. Division bei Wolchow wirft die Frage nach der Körpergröße der spanischen Freiwilligen neu auf, eine wissenschaftliche Studie liefert Daten.
Die Blaue Division und die Körpergröße ihrer Soldaten an der Wolchow-Front
Eine Fotografie einer Kompanie der 250. Infanterie-Division an der Wolchow-Front, datiert auf Juni 1943, ist zu einem der am häufigsten abgedruckten Bilder der Blauen Division geworden. Die Aufnahme zeigt die spanischen Freiwilligen in Formation, einige von ihnen mit einer MG34 über der Schulter. Doch was Neugier weckt, ist nicht die Bewaffnung, sondern die Körpergröße: Eine Analyse der Aufstellung deutet darauf hin, dass die größeren Männer vorne standen, während die kleineren nach hinten verbannt wurden.
War das eine bewusste Anordnung für die Kamera? Dafür gibt es zwei Lesarten. Die eine besagt, dass die Ordnung nach Körpergröße in militärischen Formationen übliche Praxis war, vor allem wenn man wusste, dass man fotografiert würde. Die andere, skeptischere Sichtweise erinnert daran, dass die durchschnittliche Körpergröße der Spanier dieser Generation deutlich unter der heutigen lag und dass der Eindruck der Ungleichheit schlicht statistisch bedingt sein könnte.
Die Angelegenheit ist schließlich mit einem regionalen Stereotyp verwoben worden. Der Einfall, die kleinsten Soldaten seien Basken gewesen, wurde mit einer anthropometrischen Studie über Spanier beantwortet, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts geboren wurden – deren Daten stützen die Theorie nicht. Nun bleibt die Frage offen: Ob die Formation geordnet war oder nicht, ist kaum von Bedeutung angesichts der Tatsache, dass die 250. Division bei Wolchow eine Erinnerung hinterließ, die sich den Zahlen weiterhin widersetzt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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