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Konsumkredite in Spanien im Juni explodiert: stärkster Anstieg seit 2006
Die Konsumkredite in Spanien sind im Juni um mehr als 2 Milliarden gestiegen, der stärkste Anstieg seit 2006. Zinsen von 8-12%: Steht eine neue Blase bevor?
Konsumkredite: Der Sommer der auf Kredit finanzierten Urlaube
Das Volumen der Konsumkredite in Spanien ist im Juni um mehr als 2 Milliarden in die Höhe geschnellt, der stärkste Anstieg in einem Sommermonat seit 2006, mitten in der Immobilienblase. Die Banken haben den Hahn aufgedreht, und viele Familien haben Reisen und Einkäufe auf Kredit finanziert. Der Widerspruch: Die Zinsen für Privatkredite liegen zwischen 8% und 12%, ein keineswegs zu vernachlässigender Kostenfaktor.
Manche sehen in diesem Verhalten eine Mischung aus Verantwortungslosigkeit und Herdenmentalität. Sich zu verschulden, um am Strand zu liegen oder den Schein zu wahren, ist für einige der Mythos des Sisyphus: eine Mühe, die sich ohne Fortschritt wiederholt. Andere halten dagegen, dass das Problem nicht der Kredit selbst ist, sondern die missbräuchlichen Konditionen der Banken, die die Not der anderen ausnutzen.
Die Frage ist, wie lange das anhalten kann. In der Vergangenheit wurden diese Konsumspitzen teuer bezahlt. Der Unterschied ist jetzt, dass die Zinsen höher sind, was die Endrechnung verschärft. Wer einen Kredit mit 12% für den Urlaub aufnimmt, investiert nicht; er verpfändet seine Zukunft. Und wenn er nicht mehr zahlen kann, wird er zum "Opfer" von jemandem. Das Rad dreht sich weiter.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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