Königin beim Filmfestival, während Ceuta in Migrationskrise steckt

Königin Letizia leitete eine Filmgala, während Ceuta unter Migrationsdruck stand; ihr 7.000-Euro-Outfit löste Kritik aus. Die Veranstaltung wurde nicht abgesagt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die Königin zwischen Kino und Ceuta-Grenze

Während Ceuta einen Tag mit Migrationsdruck erlebte, der alle Alarmglocken auslöste, leitete Königin Letizia die Abschlussveranstaltung des XVI. Atlàntida Mallorca Film Fest. Zur Gala gehörte die spanische Premiere von 'El ser querido' mit Rodrigo Sorogoyen und Javier Bardem sowie die Verleihung des Master-of-Cinema-Preises an den französischen Komponisten Alexandre Desplat. Niemand im Königshaus hielt die Veranstaltung für absagewürdig.

Die Kritik konzentrierte sich bald auf ein Detail: das Outfit der Königin, auf rund 7.000 Euro geschätzt. Mitten in der Zaunkrise wurde die Zahl zum Symbol für den Kontrast zwischen dem institutionellen Terminkalender und der Realität an der Grenze. Manche halten dagegen, dass die Königin keine Zuständigkeit in der Migrationspolitik hat und ihre Anwesenheit bei einem Festival nichts ändert. Die öffentliche Wahrnehmung ist jedoch eine andere, und die Ausgaben für Garderobe helfen nicht dabei.

Die Frage, die bleibt: Hat jemand den Eindruck gemessen, eine Filmfeier weiterzuführen, während Ceuta brannte? Nach allem, was geschah, war das offenbar nicht nötig: Die Königin kam, niemand hielt sie auf, und das Unbehagen fand seinen Weg in die öffentliche Debatte. Die Distanz zwischen der Krone und der Grenze wurde erneut offenkundig.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (26 Antworten).

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