Katalonien schafft KI-Register zur Kontrolle der Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Katalonien richtet ein Register für KI-Systeme und ein Observatorium zur Analyse ihrer Auswirkungen auf die Arbeit ein. Bis 2030 werden eine Milliarde Euro investiert.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Katalonien wird ein Register für KI-Systeme und ein Observatorium einrichten, um deren Einsatz zu überwachen und Arbeitsrechte zu schützen. Bis 2030 sind eine Milliarde Euro für diese Initiative vorgesehen.

Katalonien bereitet sich auf eine Zukunft vor, in der die künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielen wird. Die Generalitat (katalanische Regionalregierung) hat die Schaffung eines „katalanischen Observatoriums für KI und Arbeitsmarkt“ angekündigt, das ein Register für algorithmische Systeme umfassen wird. Das Ziel ist klar: genau zu wissen, wie, wo und wofür diese Technologie eingesetzt wird, und vor allem die Arbeitsrechte der Beschäftigten abzusichern. Keine Entscheidung eines Algorithmus soll ohne menschliche Aufsicht bleiben.

## Ein Register zur Kontrolle der Auswirkungen auf die Arbeit

Dieses Observatorium hat den Anspruch, die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Beschäftigung zu analysieren, vorherzusehen und letztlich zu steuern. Das Register für KI-Systeme wird dabei ein zentrales Instrument sein. Neben dieser Aufsicht sieht der Plan eine erhebliche Investition vor. **Eine Milliarde Euro werden bis 2030** für diese Initiative bereitgestellt. Der Präsident der Generalitat, **Salvador Illa**, hat betont, dass **Katalonien** die Entwicklung einer ethischen und verantwortungsvollen KI vorantreiben will, um die Chancen der Technologie zu nutzen, ohne die Menschen aus den Augen zu verlieren.

## Unterstützung für KMU und sozialer Dialog

Die Strategie beschränkt sich nicht auf die Überwachung. Kleine und mittlere Unternehmen sollen gezielt finanzielle Mittel erhalten. Ziel ist es, jenen Arbeitnehmern weiterzuhelfen, die ein höheres Risiko tragen, durch Automatisierung ersetzt zu werden. **Illa** hat den Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften die Hand gereicht, um die konkreten Maßnahmen gemeinsam festzulegen. KI ist, wie betont wurde, keine neutrale Technologie; sie folgt Interessen und darf nicht über dem Gemeinwohl stehen.

## Ethische KI im Dienst aller

Die Sorge über die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Gesellschaft ist nicht neu. Branchenführer wie **Dario Amodei** von **Anthropic** haben bereits davor gewarnt, das Entwicklungstempo zu zügeln. Die katalanische Initiative will einen gemeinsam getragenen und konsensfähigen ethischen Kodex für KI etablieren – nicht gegen die Innovation, sondern für eine Wissenschaft und Technologie im Dienst der Bürger.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (6 Antworten).

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