Israelisches Gerichtsurteil entkriminalisiert Nekrophilie

Ein Urteil des israelischen Obersten Gerichtshofs von 2018 stellte fest, dass Gesetze gegen Sexualstraftaten nur lebende Personen schützen. Was das bedeutet und was nicht.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die israelische Gesetzgebung zu Sensual gilt ausschließlich für lebende Personen, wie ein Urteil des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 2018 feststellte. Dies schließt Nekrophilie aus dem Katalog der Sensual aus, obwohl die Würde des Verstorbenen in anderer Hinsicht geschützt bleibt.

Im Jahr 2018 schloss die israelische Justiz eine Tür, die viele als selbstverständlich ansahen. Der Oberste Gerichtshof des Landes urteilte, dass Normen bezüglich Sensual nur Personen schützen, die am Leben sind. Folglich fällt Nekrophilie nicht unter diese Straftatbestände.

## Was der Oberste Gerichtshof 2018 entschied

Das Urteil wurde von Richter **Vogelman** unterzeichnet. Die Begründung ist technisch: Das israelische Gesetz über Sensual spricht von Personen, und eine verstorbene Person wird für strafrechtliche Zwecke nicht mehr als solche betrachtet. Es handelt sich nicht um eine ausdrückliche Erlaubnis, sondern um eine Lücke, die das Gericht durch Interpretation nicht schließen wollte.

Bestimmungen zur Würde des Verstorbenen decken Beerdigung und körperliche Unversehrtheit ab. Sie erstrecken sich jedoch nicht auf sens Handlungen. Diese Unterscheidung stellt solche Handlungen außerhalb der sens Straftatbestände im Strafgesetzbuch.

## Was das israelische Recht schützt

Die israelischen Vorschriften bestrafen zwar die Schändung von Gräbern oder die Beschädigung sterblicher Überreste. Sie klassifizieren aber keine Handlungen an Leichen als Sensual. Schutz existiert, aber auf einem anderen Weg und mit einem anderen Umfang.

Dies macht Israel nicht zu einem Land ohne Regeln für den Umgang mit Toten. Es macht Israel zu einem Land, in dem diese spezifische Handlung nicht als sens Übergriff bestraft wird. Dieser Unterschied ist für Anwälte und Gesetzgeber relevant.

## Warum ein solches Urteil für Kontroversen sorgt

Wenn ein Gericht feststellt, dass etwas kein Verbrechen ist, lesen viele Menschen darin, dass es erlaubt sei. Das ist nicht dasselbe. Der israelische Oberste Gerichtshof hat nichts legalisiert; er bestätigte lediglich, dass das Gesetz dort nicht greift und dass eine Änderung Aufgabe des Parlaments ist.

Diese Art von Urteilen zwingt zur Überprüfung von vor Jahrzehnten verfassten Gesetzestexten. Die Grundfrage lautet, ob der Gesetzgeber diese Lücke schließen möchte oder sie so belassen will. Bis dies geschieht, hat das Urteil Bestand.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).

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