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Hilfen für Valencia kommen noch langsamer: die Warnung von La Palma
Die Hilfen für die DANA-Flutopfer in Valencia drohen den Albtraum von La Palma zu wiederholen: 1,5 Milliarden direkte Zuschüsse gegen 30.000 Millionen Verluste und die Politik im Weg.
Keine Schnellhilfen mehr für die DANA-Opfer: Der Spiegel von La Palma lügt nicht
Die Ankündigung der Hilfen zum Wiederaufbau Valencias nach der DANA-Flut versprach Tempo. Die Realität sieht anders aus: Wer die Katastrophe auf den Kanaren erlebt hat, warnt, dass das Geld noch länger dauern wird als 2021 – nicht wegen des Ausmaßes der Schäden, sondern wegen der Politik. Die wichtigste Beraterin des Wiederaufbaus von La Palma hält fest, dass das Ausmaß der Verwüstung und die politische Farbe der beteiligten Verwaltungen die Fristen weit über das hinaus verlängern werden, was die Regierung verkündet.
Der Präzedenzfall La Palma: Schiffscontainer als Wohnung drei Jahre danach
Die kanarische Insel wartet immer noch auf die versprochenen 100 Millionen Euro. Nach veröffentlichten Berichten wurde die vor einem Jahr genehmigte Subvention noch nicht überwiesen, und Dutzende Familien leben in Fertighäusern oder Containern. Die Schulden gegenüber den Geschädigten übersteigen 300 Millionen, und die Mieten haben sich seit dem Ausbruch verdreifacht – eine spekulative Blase. Die Betroffenen selbst haben den Valencianern einen Rat mitgegeben: Organisiert euch und steht gemeinsam gegen die politische Bürokratie.
Die Zahlen des Hilfspakets: viele Ankündigungen, wenig direktes Geld
Die Regierung kündigte 10.600 Millionen für die DANA an. Im Kleingedruckten bleiben 5.000 Millionen als ICO-Kredite (Staatliche Kreditlinie Spaniens) und 3.500 Millionen aus dem Ausgleichsfonds der Versicherer. Die direkten Hilfen belaufen sich auf rund 1.500 Millionen, während die Generalitat (Regierung der Region Valencia) die Verluste auf 30.000 Millionen schätzt. Der Streit zwischen der valencianischen und der Zentralregierung hilft nicht: Die Generalitat fordert direkte Überweisungen statt Bürgschaften und beklagt mangelnde Unterstützung beim Wohnungsbau. Derweil hat der Katastrophenfonds laut Presseberichten Parteien und Militäreinsätze finanziert – eine Einladung zur Ironie über die Prioritäten.
Das soziale Klima: Misstrauen und Schlangen, um Dringendes zu bezahlen
Sieben von zehn Spaniern fühlen sich nach der DANA laut einer zitierten Umfrage nicht vom Staat geschützt. In Paiporta erklärt eine Nachbarschaftsgemeinschaft, keine Antwort von der Verwaltung erhalten zu haben, und hat eine eigene Spendenaktion gestartet. Das Hilfsmanagement wird damit zur zweiten Katastrophe, der der Bürokratie, und alles deutet darauf hin, dass Valencia denselben Weg wie La Palma gehen wird: Versprechen, Fristverlängerungen, ausstehende Haushalte.
Wenn der kanarische Präzedenzfall als Richtschnur dient, beginnt der Tropfen erst, wenn die Schlagzeile verbraucht ist. Die Frage ist nicht mehr, wie lange das Geld braucht, sondern ob es ankommt, bevor die Familien den nächsten Notfall brauchen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (58 Antworten).
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