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Guns N' Roses: Die Reunion war ein Geschäft, keine Sache des Herzens
Guns N' Roses kamen zusammen, nachdem sie ihr Vermögen verprasst hatten. Zwischen Nostalgie-Geschäft und Millionären, die fremde Anliegen predigen, ist das Comeback…
Guns N' Roses: Wiedervereint fürs Geld, nicht für die Geschichte
Kamen Axl und Slash aus Liebe zur Musik zurück, oder war das Geld aus der ersten musikalischen Scheidung einfach aufgebraucht? Die Beweislage im Thread ist eindeutig: Sie trennten sich, verprassten das Vermögen und gingen wieder auf Tournee, um es aufzufüllen. Eine ebenso wirtschaftliche wie vorhersehbare Entscheidung.
Das Geschäft mit der Nostalgie
Die Band, die in den Achtzigern Stadien füllte, zerbrach an Egos und kreativen Differenzen. Jahre später, mit schrumpfenden Konten, war die Wiedervereinigung nur eine Frage der Zeit. "Sie haben das Geld verbrannt und kommen für mehr zurück", fasst eine treffende Analyse zusammen. Die Welttournee – mit Stopp in Belgien – ist keine künstlerische Geste: Es ist eine buchhalterische Maßnahme.
Der Ausstieg von Izzy Stradlin, der musikalischen Seele der Band, ließ die Gruppe ohne das Fundament zurück, das ihren Sound trug. Ohne ihn wurde aus einer stilprägenden Band eine Maschine, die Klassiker abkassiert. Nostalgie verkauft sich gut, und GNR weiß das.
Der politische Diskurs der Millionäre
Guns N' Roses auf "die richtige Seite der Geschichte" zu stellen, hat seine eigene Ironie. Wie Eddie Vedder oder Bruce Springsteen sind sie Multimillionäre, die die prekären Verhältnisse, die sie in ihren Texten anprangern, nie selbst erlebt haben. Pogre Anliegen zu verteidigen, während man pro Nacht Millionen einspielt, erzeugt Spannungen. Ein Teil des Publikums sieht darin einen Schuldkomplex der Millionärpsyche.
Die Paradoxie verschärft sich, wenn die politische Botschaft auf die wirtschaftliche Realität der Band trifft. Können ein paar Rocker, die siebenstellige Gagen pro Konzert kassieren, das Volk vertreten? Die Frage bleibt in der Luft – die Antwort liegt auf der Hand.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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