Grusch: Außerirdische sahen aus wie griechische Götter

David Grusch berichtete Joe Rogan von Bildern menschlicher Leichen mit blasser Haut und grauem Haar bei einer Bergungsaktion.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der ehemalige US-Nachrichtendienstler David Grusch behauptet, er habe Aufnahmen einer Bergungsaktion gesehen, die drei bis vier menschenähnliche Körper mit sehr blasser Haut und grauem Haar zeigten, und verglich sie mit griechischen Göttern. Er hat diese Bilder nicht veröffentlicht und kein konkretes Datum genannt; sein Bericht bleibt unabhängig unverifiziert.

David Grusch, ein ehemaliger Offizier des US-Nachrichtendienstes, gibt an, ein Video einer Bergungsaktion gesehen zu haben, auf dem zwischen drei und vier menschenähnliche Körper zu erkennen waren. In einem Interview mit Joe Rogan beschrieb er eine extrem blasse Haut, langes gräuliches Haar und zog einen Vergleich, der im Zentrum der Diskussion steht: „Sie sahen aus wie griechische Götter.“

## Wer ist David Grusch und was will er gesehen haben?

David Grusch ist kein neuer Name im Kreis der Whistleblower zu unbekannten Luftphänomenen (UAP). Seit 2023 erklärt er vor offiziellen Stellen und in Medien, dass es geheime US-Programme gab, die sich der Bergung von Objekten unbekannter Herkunft und der Untersuchung ihrer vermeintlichen Insassen widmeten. Sein Profil als ehemaliger Nachrichtendienstoffizier verleiht seinen Worten eine Aufmerksamkeit, die anonyme Zeugnisse normalerweise nicht erhalten. Diesmal sprach er jedoch nicht nur über das, was ihm andere Quellen berichtet hatten.

Laut Berichten von **MysteryPlanet.com.ar** erzählte Grusch **Joe Rogan**, er habe Zugang zu audiovisuellem Material einer Bergungsaktion gehabt. Auf den Bildern seien **zwischen drei und vier** Leichen zu unterscheiden gewesen. Grusch stellte klar, dass es sich nicht um detaillierte Nahaufnahmen handelte, sondern um eine Panoramaaufnahme während der Bergung von Trümmern eines abgestürzten UFOs. Diese Einschränkung erklärt, warum er zu viele anatomische Details vermied, obwohl er darauf hinwies, dass die Körper Merkmale aufwiesen, die denen eines Menschen ähnelten.

Auch Kleidung tauchte in seiner Beschreibung auf. Die Körper schienen eng anliegende Gewänder zu tragen, wobei er einräumte, dass die Bilder keine klare Bestimmung der Zusammensetzung oder des Designs zuließen. Grusch bestand darauf, dass das Ereignis zeitgenössisch war, weigerte sich aber, ein ungefähres Datum zu nennen, aus Angst, die Operation und die Personen, die ihm den Zugang ermöglichten, zu identifizieren. Er fügte hinzu, dass er nach Erhalt des Materials Jahre damit verbrachte, über andere Wege zu überprüfen, ob es sich nicht um eine Täuschungsoperation oder Desinformation gegen ihn handelte.

## „Sie sahen aus wie griechische Götter“: die Beschreibung der Körper

Als Rogan direkt fragte, wie sie aussahen, war die Antwort kurz: „Sie sahen menschlich aus.“ Der Moderator wollte wissen, wie sehr sie uns ähnelten. „Sehr“, antwortete Grusch, bevor er hinzufügte, sie seien „sehr, sehr schön“. Das Aussehen der Haut war laut seiner Erinnerung extrem blass. Zuerst beschrieb er es als einen Ton zwischen bläulich und weiß, korrigierte sich dann aber und meinte eher ein albinotisches oder sehr blasses Aussehen. Die Individuen hatten gräuliches und, seinem Gedächtnis zufolge, langes Haar.

Um dieses Aussehen besser zu erklären, griff Grusch auf einen besonders suggestiven Vergleich zurück: die Götter des alten Griechenlands. Er erinnerte daran, dass General **William McCasland**, ehemaliger Kommandeur des US Air Force Research Laboratory, vor Jahren einen ähnlichen Ausdruck in Gesprächen über das Phänomen verwendet hatte: „Denken Sie an die griechischen Götter.“ McCasland sei mysteriös verschwunden, so heißt es in demselben Bericht. „Jetzt verstehe ich, was er meinte“, kommentierte Grusch, nachdem er beschrieben hatte, was er angeblich gesehen hatte.

Das Gespräch führte zu einem der bekanntesten Archetypen in der Ufologie: den sogenannten **„Nordics“** und den *Tall Whites* („hohe Weiße“). Jahrzehntelang haben Zeugnisse und Literatur dieser Art solche Entitäten als große Humanoiden beschrieben, attraktiv, mit heller Haut und Merkmalen, die praktisch von Menschen nicht zu unterscheiden sind. Grusch behauptete nicht kategorisch, dass die beobachteten Körper dieser vermeintlichen Typologie angehörten. Als Rogan spezifisch die „Nordics“ und „Tall Whites“ erwähnte, räumte er ein, dass einige Varianten, die in den Programmen und Zeugnissen, die er kannte, beschrieben wurden, diesem Aspekt nahekommen könnten. „Von sehr menschlich bis eindeutig nicht-menschlich, aber humanoid“, präzisierte er später im Hinblick auf die Bandbreite der Entitäten, über die er Informationen gehört hatte. Einige dieser Wesen hätten eine menschliche Statur, andere könnten erheblich größer sein. Er verband auch die Humanoiden, die wie „griechische Götter“ aussahen, mit Flugobjekten, die dazu neigen, Bumerang- oder Mondsichelformen anzunehmen.

## Menschliche DNA, Nordics und Tall Whites

Die Ähnlichkeit zwischen diesen Wesen und Menschen war so groß, dass sie selbst bei den Forschenden Fragen aufwarf. Grusch versicherte, dass Arbeiten durchgeführt wurden, um genetisches Material aus biologischen Überresten dieser Aliens mit dem **menschlichen Genom** zu vergleichen. Allerdings gab er zu, keinen Zugang zu den endgültigen Ergebnissen dieser Analysen gehabt zu haben. Das bedeutet, dass die Frage nach einer möglichen biologischen Verwandtschaft offen bleibt, aber durch seine eigenen Aussagen nicht gelöst wird.

Für Grusch stellt die Ähnlichkeit eines der zentralen Rätsel des Falls dar. „Wenn sich eine Spezies auf einem anderen Planeten völlig unabhängig entwickelt hätte — argumentierte er —, wäre es schwer zu erklären, warum sie am Ende praktisch identisch mit uns wäre.“ Von dort aus stellte er mehrere Möglichkeiten zur Diskussion, wobei er klarstellte, dass er spekulatives Terrain betrat: von einer separaten oder unbekannten menschlichen Zivilisation bis hin zu Organismen, die durch **Bioingenieurwesen** entworfen wurden. Rogan brachte sogar die umgekehrte Hypothese ins Spiel, sitchinianischer Natur, wonach die Menschheit selbst irgendwann in ferner Vergangenheit genetisch modifiziert worden sein könnte. Grusch unterstützte keine dieser Optionen als gesicherte Schlussfolgerung. „Es istCertainly eine Möglichkeit“, antwortete er bezüglich eines potenziellen biologischen Zusammenhangs und fügte hinzu, dass ein solches Szenario tiefgreifende Fragen zum Ursprung und zur Natur unserer Spezies aufwerfen würde.

Die Verbindung zu den sogenannten „Nordics“ und „Tall Whites“ wurde ebenfalls nicht abgeschlossen. Grusch beschrieb ein Spektrum, keine einzelne Kategorie. Er sprach von Entitäten, die von sehr menschlich bis eindeutig nicht-menschlich, aber humanoid reichen. Diese Abstufung ist wichtig, weil sie einfache Schlüsse vermeidet. Er sagte nicht, dass alle geborgenen Körper gleich sind, noch dass sie einer bestimmten Rasse angehören. Was er behauptet, ist, dass innerhalb der Zeugnisse und Programme, über die er Informationen erhielt, Varianten mit diesem Aussehen existieren. Und dass der Vergleich mit den griechischen Göttern, weit entfernt von einem ästhetischen Einfall, ihm dient, um zu vermitteln, wie menschlich ihm jene Körper erschienen.

## Freigabe, PURSUE und ein undatiertes Video

Der politische Kontext verleiht seinen Aussagen eine besondere Resonanz. Im **Februar 2026** ordnete Präsident **Donald Trump** einen Prozess an, um Regierungsakten im Zusammenhang mit außerirdischem Leben, UFOs und UAPs zu identifizieren, zu prüfen, freizugeben und zu veröffentlichen. Dieser Prozess mündete in **PURSUE**, ein Regierungssystem, das für die zentrale, schrittweise Veröffentlichung historischer Dokumentationen und noch nicht abschließend erklärter UAP-Fälle zuständig ist. Seit Mai werden sukzessive Aktenpakete freigegeben, während die Behörden weiterhin Millionen von Datensätzen prüfen, die sich über Jahrzehnte angesammelt haben.

Grusch ist der Ansicht, dass die sensibelsten Informationen noch nicht erschienen sind. Er prognostiziert, dass der Prozess letztlich überzeugenderes Material ans Licht bringen könnte, darunter Beweise für vermeintlich geborgene Fahrzeuge und biologische Überreste. Auf die Frage von Rogan, ob jenes Video Teil einer zukünftigen Freigabe sein könnte, antwortete er „wahrscheinlich“. Er forderte, dass jede Enthüllung solchen Ausmaßes von physischen Beweisen begleitet sein muss, die unabhängigen Analysen unterzogen werden. Es ist eine vernünftige Forderung: Ohne Chain-of-Custody, externe Labore und reproduzierbare Daten erlaubt ein Panorama-Video kaum Verifizierung.

Im Interview behauptete er außerdem, Zeugnisse über reptiloide Wesen gehört zu haben, die den Absturz ihres Schiffes überlebt hatten und sich anschließend US-Personal stellten, bevor sie abgeschossen und getötet wurden. Laut seinem Bericht könnten einige dieser Unfälle nicht einfach auf mechanische Fehler zurückzuführen sein, sondern auf das, was er einen „NHI-vs-NHI“-Konflikt nennt, also nicht-menschliche Intelligenz gegen nicht-menschliche Intelligenz. Es handelt sich um Aussagen zweiter oder dritter Hand ohne öffentliche Dokumentation. Grusch selbst besteht darauf, dass das Video ans Licht kommen soll, doch bisher hat er weder die Bilder gezeigt noch ein konkretes Datum genannt. Sein Zeugnis, so beeindruckend es auch sein mag, bleibt ein Bericht ohne unabhängige Überprüfung.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).

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