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Großbritannien ist seit 2014 im Krieg, und niemand hat ihn erklärt
Ein russischer Cyberangriff könnte Millionen Briten ohne Strom lassen. Großbritannien steckt seit 2014 in einem Krieg, den niemand erklärt hat, der aber längst seine Spuren hinterlässt.
Großbritannien ist seit 2014 im Krieg, und niemand hat ihn erklärt
Die Warnung eines britischen Ministers vor einem russischen Cyberangriff, der „das Licht für Millionen Briten ausschalten“ könnte, ist keine Laborhypothese. Sie gehört zu einem Konflikt, der nach einer zunehmend verbreiteten Lesart seit 2014 ohne formale Kriegserklärung aktiv ist. Die Frontlinien misst man nicht mehr in Kilometern, sondern in Stromnetzen, Unterseekabeln und Radarschirmen.
Der Vorfall von Mildenhall: der Krieg, der 2017 auftauchte
2017 versuchte ein Auto, in die Einfahrt der Basis Mildenhall zu rammen. Das amerikanische Personal antwortete mit Schüssen, und die Basis wurde vorübergehend abgeriegelt. Ein fast vergessener Vorfall, der heute als frühes Scharmützel einer Auseinandersetzung gedeutet wird, die die Öffentlichkeit kaum wahrnahm.
Krieg seit 2014? Die These, die an Gewicht gewinnt
Die Behauptung, Großbritannien sei seit Jahren im Konflikt, verlegt den Ursprung ins Jahr 2014, mitten in der Eskalation der Ukraine-Krise. Die Rhetorik hat sich verändert: Die „Nein zum Krieg“-Demonstrationen und die Lennon-Lieder sind verschwunden, während Vergleiche mit dem Irak wieder auftauchen. Früher zweifelte man an Saddams Massenvernichtungswaffen; heute wird behauptet, die russische Bedrohung sei offensichtlich.
Der Cyberspace als wirtschaftliches Schlachtfeld
Die Warnung des Ministers ist das Konkreteste: Ein flächendeckender Stromausfall für Millionen Briten würde Zahlungen, Verkehr und Kommunikation lahmlegen. Es wäre eine sofortige Wirtschaftsblockade, ganz ohne den Einsatz eines einzigen Panzers. Der hybride Krieg wird dort geführt, wo der Angriff weniger kostet und die Verteidigung mehr.
Das pazifistische Schweigen und die verstörende Zahl
Auffällig ist der Kontrast zwischen der Kriegslüsternheit, die in manchen Analysen aufkommt, und dem grundsätzlichen Skeptizismus: Manche erinnern daran, dass weder Russland noch Großbritannien in ihrer neueren Geschichte je erobert wurden, andere tun alles als Lärm ab: „Es wird schon nichts passieren.“ Zwischen diesen Extremen liegt das Schweigen der Friedensbewegungen, die früher die Straßen füllten. Während darüber gestritten wird, wer in die Schützengräben muss, wird der Krieg bereits geführt – mit wirtschaftlichen und menschlichen Kosten, obwohl ihn niemand offiziell erklärt hat.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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