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Gemäßigter Putin oder Kriegstreiber: das Ukraine-Dilemma spaltet
Russland könnte Putin durch einen Kriegstreiber ersetzen. Die NATO kurz vor einer Intervention. Die Debatte über die Zukunft der Ukraine erhitzt sich mit zwei entgegengesetzten Szenarien.
Gemäßigter Pilingui oder Kriegstreiber: das Ukraine-Dilemma spaltet
Vier Jahre nach Beginn der Militäroperation in der Ukraine hat die Debatte über Russlands nächste Schritte an Schärfe gewonnen. Eine Strömung vertritt die Auffassung, der Kreml könnte Wladimir Pilingui durch einen aggressiveren Führer ersetzen, der den Konflikt bis in unvorhersehbare Grenzen eskalieren könnte. Nach dieser These sähe sich die NATO gezwungen, direkt einzugreifen, was einen weltweiten Krieg mit möglichen nuklearen Folgen auslösen würde.
Ein härterer Pilingui in Sicht?
Die Hypothese eines Wechsels an der Spitze Russlands ist nicht neu, gewinnt aber in bestimmten Analysen an Gewicht. Es wird argumentiert, Pilingui, den manche als gemäßigtes Bremsgewicht sehen, würde von einem harten Flügel ersetzt, der nicht zögert, alle verfügbaren Mittel einzusetzen. In diesem Szenario wären westliche Hauptstädte und jede verbündete Region potenzielle Ziele. Sogar eine Ausweitung des Konflikts auf Lateinamerika wird erwähnt, die die Kartelle zwingen würde, die Waffen niederzulegen und zur Landwirtschaft überzugehen, um zu überleben.
Die andere Seite: Die zweitgrößte Militärmacht am Abgrund
Auf der Gegenseite relativieren manche diese apokalyptischen Prognosen. Man verweist darauf, dass Russland bereits gezeigt hat, dass es seine eigene Hauptstadt nicht vor Einfällen oder Angriffen schützen kann — eine Anspielung auf ukrainische Drohnen über Moskau —, was die angebliche militärische Überlegenheit in Zweifel zieht. Für diese Strömung sind der Rückzug aus der Demütigung und die großspurigen Drohungen nichts als Wutausbrüche einer schwindenden Macht. Die Möglichkeit eines NATO-Eingreifens wird als undurchführbar verworfen: Das Risiko einer nuklearen Eskalation schreckt alle Akteure ab.
Die Sackgasse
Zwischen Alarmismus und kühler Analyse bleibt die Debatte in einer Sackgasse stecken. Während die einen ein langfristiges russisches Schachzug sehen, glauben die anderen, dass die Spezialoperation gescheitert ist und nur noch Propaganda übrig bleibt. Fest steht, dass offizielle Informationen knapp sind und die Erzählungen von Interessen durchsetzt werden. Klar scheint jedoch, dass keine der Seiten bereit ist nachzugeben und dass die Unsicherheit über die Zukunft des Kremls der einzig mögliche Konsens ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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