Freundschaften beenden: die Erleichterung, die niemand zugibt

Fast allen Kontakt zu verlieren kann eine Erleichterung sein. Manche feiern es als Glück und genießen die Ruhe, die nach dem Bruch folgt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Macht der Verlust von Freunden glücklich? Die unbequeme Antwort

Kann man glücklich sein, obwohl man den Kontakt zu praktisch allen verloren hat? Wer die Erfahrungen derjenigen hört, die Bindungen gekappt haben, bekommt eine klare Antwort: Ja, unbedingt. Die Erleichterung ist kein Einzelfall, sondern eine stille Strömung, die sich durch private Gespräche zieht.

Einer, der jahrelang beim Militär war, versichert, der Tag seines Abschieds sei der glücklichste seines Lebens gewesen – und überträgt das auf persönliche Beziehungen. Andere mussten wertvolle Freundschaften opfern, um sich auf sich selbst zu konzentrieren. Die Logik ist einfach: Wenn eine Beziehung Probleme macht, ist es besser zu verschwinden.

Das härteste Argument ist die Sinnlosigkeit des Konflikts. Streitsüchtige Menschen ändern sich nicht, und eine Eskalation führt nur zu Niederlagen. Deshalb lautet die Lösung, sie aus den Augen zu verlieren oder – als feinere Variante – falsche Informationen zu streuen, damit niemand Wichtiges über das eigene Leben erfährt. Es ist eine Form des Schutzes, so zynisch es auch klingen mag.

Seit Mai, so berichten manche, genießen sie eine Ruhe, die sie vorher nicht kannten. Kein Einzelfall.

Vielleicht liegt die Ruhe nicht darin, das Spiel zu gewinnen, sondern es aufzugeben. Die Frage ist, ob diese Freiheit noch eine ist, wenn niemand mehr übrig bleibt, den man anrufen könnte.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (14 Antworten).

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