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Filme zum Weinen: Von 'Die letzten Glühwürmchen' bis 'Hachiko'
'Die letzten Glühwürmchen', 'Der Elefantenmensch' und 'Hachiko' dominieren einen Thread mit Filmempfehlungen, die zu Tränen rühren.
Filme, die wirklich zum Weinen bringen: Von 'Die letzten Glühwürmchen' bis 'Hachiko'
Die Frage war einfach: Ein Film, der vor Trauer zu Tränen rührt, einer, der den Körper zusammenzucken lässt. Die Antwort nach einem langen Thread ist ein Katalog, der vom japanischen Animationsdrama bis zum spanischen Nachkriegskino reicht und viel darüber verrät, was jeder unter Weinen im dunklen Kinosaal versteht. Es ist nicht dasselbe, mit feuchten Augen herauszukommen oder sich danach schlecht zu fühlen. Das gesammelte Material deutet darauf hin, dass die meisten beide Dinge verwechseln; wer es nicht tut, warnt davor.
Welche Filme werden genannt, wenn echtes Weinen gewünscht ist?
Der am häufigsten genannte Titel ist Die letzten Glühwürmchen, der Animationsfilm von Isao Takahata, basierend auf der Kindheit von Akiyuki Nosaka. Mehrere warnen, dass es kein billiges Drama sei: Die Geschichte ist real und das Ergebnis hinterlässt Spuren. Danach folgt Der Elefantenmensch von David Lynch mit Anthony Hopkins, den mindestens zwei Personen als den einzigen Film bezeichnen, den sie nie wieder sehen wollen. Der Grund ist nicht das Weinen, sondern das schlechte Gefühl danach.
Es gibt einen Konsens bei einer Reihe von Titeln, die als sichere Werte gelten: Schindlers Liste, Cinema Paradiso – besonders wegen des Endes und Morricone-Musik –, Die Verurteilten, Hachiko in der japanischen Version, Artificial Intelligence, Amour von Haneke, The Green Mile, Steel Magnolias, Terms of Endearment und Das Piano. Die Liste ist nicht homogen: Sie mischt historisches Drama, Animation und Arthouse-Kino ohne gemeinsames Kriterium außer der Wirkung.
Spanisches und italienisches Kino auf der Liste
Zwei spanische Titel tauchen stark auf. La lengua de las mariposas (Die Sprache der Schmetterlinge) von José Luis Cuerda und Mi tío Jacinto (Mein Onkel Jacinto) von Ladislao Vajda, das ein Teilnehmer als Meisterwerk beschreibt und als direkten Vorläufer von Das Leben ist schön: Der Erwachsene, der die Realität für das Kind verschönert. Diese Verbindung ist kein Zufall und weist auf eine konkrete Tradition des Familiendramas hin.
Im italienischen Bereich erscheint Cinema Paradiso mehrfach mit Nuancen. Ein Teilnehmer erinnert daran, dass das Ende in der Langfassung noch stärker wirkt, mit 45 zusätzlichen Minuten Filmmaterial. Ein anderer zitiert Das Leben ist schön als Ableitung der Idee von Vajda. Die Übereinstimmung in der Diagnose ist hoch: Das mediterrane Kino trifft dort, wo es wehtut, ohne Effekthascherei.
Die Warnung: Weinen ist nicht dasselbe wie zerstört herauskommen
Ein Teil des Materials besteht darauf, zwischen Emotion und Schaden zu unterscheiden. Der Elefantenmensch und Johnny kam heim erscheinen als Filme, die man nicht zweimal sieht, nicht weil sie zum Weinen bringen, sondern weil sie eine schwer abzuschüttelnde Spur hinterlassen. Jemand fasst es so zusammen: Es sind Filme, die er nie wieder sehen wird. Der Unterschied zwischen einer Träne und einem schlechten Gefühl ist der Schlüssel, der zwei Arten von Empfehlungen trennt.
Die andere wiederkehrende Warnung betrifft die Falle des billigen Dramas. Mehrere Nachrichten verachten die Standard-Tränen und fordern etwas mit mehr Tiefe. Die Kritik ist explizit: Es gibt zu viele Wegwerf-Titel und es fehlt an B-Movie-Kino mit echtem tragischem Gewicht. Die Beschwerde hat ihre Logik: Der Großteil des Katalogs bewegt sich zwischen großbudgetiertem historischem Drama und preisgekrönter Animation.
Das Problem der Empfehlungen für traurige Filme
Das Muster, das sich ergibt, ist, dass die meisten genannten Titel nicht das Weinen suchen, sondern die Erschütterung. Into the Wild, Die Farbe Purpur, Past Lives, Kurze Begegnung, Umberto D. und Shadowlands teilen eine Eigenschaft: Es sind keine konventionell traurigen Filme, sondern Geschichten, die haften bleiben. Die Wirkung unterscheidet sich von der eines Dramas, das zum Weinen designed wurde.
Ein verwirrendes Detail: Unter den meistgewählten Antworten erscheint Hachiko in der japanischen Version, und jemand vergleicht ihn mit Umberto D. und hält ihn für besser. Der Vergleich ist nicht geringfügig: Zwei Geschichten über die Bindung zwischen Mensch und Tier, mit unbestreitbaren Ausgängen. Die Übereinstimmung in der Diagnose ist hoch.
Das offene Ende
Der Katalog bleibt dabei, mischt japanische Animation, historisches Drama, spanisches Nachkriegskino und einige aktuelle Titel, über die niemand streitet. Die ursprüngliche Frage verlangte einen Film, der vor Trauer zu Tränen rührt. Die Antwort nach dem langen Thread ist, dass es mindestens zwei Wege gibt, dies zu erreichen, und dass die meisten genannten Titel nur einen davon erfüllen. Welcher der gute ist, bleibt ungelöst.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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