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Extremes Bodybuilding: Gesundheit oder lebensgefährliches Risiko
Der Bodybuilder Pradells schläft mit einer Sauerstoffmaske. Ist es wert, 15-20 Lebensjahre für einen muskulösen Körper einzutauschen? Wir analysieren die Gesundheitskosten des…
Extremes Bodybuilding: Sport oder lebensgefährliches Risiko?
Der Bodybuilder, der als Pradells bekannt ist, schläft mit einer Sauerstoffmaske. Das ist keine Marotte: Wer diese Körpermasse erreicht, selbst wenn sie überwiegend aus Muskeln besteht, braucht Atemhilfe. Die Debatte über die Grenzen zwischen Sport und Gesundheit findet hier ihren extremsten Fall.
Das Bodybuilding der Elite finanziert sich über Sponsoren, und nach den verfügbaren Daten kann ein Bodybuilder mehr verdienen als fast jeder spanische Athlet. Doch dafür zahlt der Körper einen Preis: Orthopäden, chronische Schmerzen und eine verkürzte Lebenserwartung. Die Bodybuilder selbst geben es zu: "Ich lebe lieber 15 oder 20 Jahre mit diesem Körper als 60 mit einem normalen." Die Gesellschaft jedoch applaudiert ihnen und macht sie zu Idolen.
Ist es wirklich Sport oder ein Posing-Wettbewerb?
Manche behaupten, Bodybuilding sei kein Sport, sondern ein Posing-Wettbewerb. So wie niemand Miss Universe als Sport bezeichnen würde, sei Bodybuilding ein ästhetischer Wettbewerb im sportlichen Gewand. Die Grenze zwischen körperlicher Anstrengung und krankhafter Besessenheit verschwimmt. Die Teilnehmer treiben ihren Körper mit Steroiden und extremen Diäten an die Grenze, und das sichtbare Ergebnis ist eine Verformung, die viele als unnatürlich empfinden.
Der Preis in Lebensjahren
Die Rechnung ist brutal: Wer diesen Lebensstil wählt, nimmt in Kauf, 15 bis 20 Jahre weniger zu leben als ein Mensch mit normalem Körper. Dafür bekommen sie Ruhm, Geld und einen Körperbau, den die Gesellschaft bewundert. Die Paradoxie: Während diese Athleten bejubelt werden, werden die gesundheitlichen und persönlichen Kosten ignoriert. Der Orthopäde, so heißt es, "wird es ihnen in der Sprechstunde anhand der Schmerzen erklären".
Die verblüffende Zahl: Trotz der offensichtlichen Risiken zieht das Bodybuilding weiterhin junge Menschen an, die sich diesen Körperbau ersehnen. Die unbequeme Frage lautet, ob die Gesundheit ein akzeptabler Preis für Ruhm und Geld ist – oder ob wir es mit einer Verzerrung des Sportbegriffs selbst zu tun haben.
Häufig gestellte Fragen
Gilt Bodybuilding als Sport?
Bodybuilding wird von einigen Verbänden als Sport anerkannt, doch viele Experten betrachten es als einen Schönheitswettbewerb und nicht als sportliche Aktivität im engeren Sinne. Die Diskussion dreht sich darum, ob der Wettbewerb auf sportlichen Fähigkeiten beruht oder nur auf der Ästhetik.
Welche Gesundheitsrisiken hat extremes Bodybuilding?
Die Einnahme von Steroiden, die Überlastung der Muskeln und ein extrem niedriger Körperfettanteil können Herz-, Atemwegs- und Gelenkprobleme sowie eine deutliche Verringerung der Lebenserwartung verursachen. In Fällen wie dem von Pradells ist sogar zum Schlafen eine Atemhilfe nötig.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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