Ex-Politiker von Podemos Kanaren mit Dreadlocks ist nach rechts gekippt

Wir analysieren den Kurswechsel eines ehemaligen Politikers von Podemos Kanaren, der sich in Richtung Nationalismus bewegt und im Forum eine heftige Debatte auslöst.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Ex-Politiker von Podemos Kanaren mit Dreadlocks ist nach rechts gekippt
Der dreadlocktragende Podemos-Mann von den Kanaren und der populistische Kurswechsel

Die politische Metamorphose bestimmter Akteure der kanarischen Linken hat eine lebhafte Debatte darüber ausgelöst, ob wir eine echte ideologische Wandlung oder nur eine populistische Überlebensstrategie erleben. Wenn der offizielle Diskurs an der Wohnungs- und Wirtschaftswirklichkeit der Inseln scheitert, scheint der Schwenk zum Nationalismus der bevorzugte Zufluchtsort derer zu sein, die gestern noch den pogre Internationalismus verteidigten.

Überlauf oder strategischer Nationalismus?

Der Thread analysiert den Fall eines ehemaligen Mitglieds von Podemos Canarias (kanarischer Ableger der spanischen Linkspartei Podemos), der sich nach seinem Austritt aus der Partei einem Diskurs zugewandt hat, den viele Foristen als rechtsradikal bezeichnen, während andere ihn lieber als linken nationalistischen Populismus einordnen – ähnlich wie damals bei Adelante Andalucía. Die Paradoxe ist offensichtlich: Der Mann wettert gegen Deutsche, die Immobilien kaufen und Zugang zur Sozialversicherung erhalten, während er die Auswirkungen der afrikanischen Einwanderung auf das soziale Gefüge und die öffentlichen Dienste unerwähnt lässt.

Der Widerspruch der Linken angesichts der Realität

Die Community von Burbuja.info zergliedert sofort die Inkohärenz: Der europäische Tourist wird kritisiert, weil er die Wohnungen verteuert und das Gesundheitssystem überlastet, über den demografischen Druck durch irreguläre Einwanderung herrscht jedoch Schweigen. Für die Nutzer ist dieser Schwenk nichts anderes als ein Flucht nach vorn, bei der die Linke einen äußeren Feind sucht, um das Scheitern ihrer Migrations- und Wohnungspolitik nicht einzugestehen. Die Frage, die in der Luft bleibt: Wird es dieser neuen kanarischen Partei gelingen, die soziale Unzufriedenheit zu kanalisieren, oder ist es nur eine weitere Wendung im Spiel des identitären Populismus?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (14 Antworten).

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