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Eurobasket 2025: Spanien erstmals in Vorrunde ausgeschieden
Spanien scheidet beim Eurobasket 2025 erstmals seit 1935 in der Gruppenphase aus. Griechenland, Georgien und vergebene Freiwürfe beenden die Ära Scariolo.
Spanien erleidet erste Ausscheidung in einer Eurobasket-Gruppenphase
Der Eurobasket 2025 fand vom 27. August bis zum 14. September an vier Standorten — Riga, Limassol, Tampere und Kattowitz — statt und endete mit einem datenlosen Präzedenzfall seit 1935: Spanien schied bereits in der ersten Phase aus. Vier Sechsergruppen, von denen sich die besten vier qualifizierten; zum ersten Mal in der Turniergeschichte überstand die spanische Nationalmannschaft diese Hürde nicht. Dieselbe Mannschaft, die zuvor eine Weltmeisterschaft, vier Europameisterschaften und zwei olympische Medaillen gewonnen hatte.
Das Format verteilte die Gruppen auf die Spielorte, wobei die vier Gastgeberländer automatisch qualifiziert waren. Dies führte dazu, dass Zypern erstmals in seiner Geschichte bei einem Eurobasket teilnahm, und sorgte für Ungleichgewicht: Lettland als Ausrichter musste keine Qualifikationsspiele bestreiten, während der Rest um die Tickets in den sogenannten „Fenstern“ (Qualifikationsfenstern) kämpfte. Die zweite Phase wurde vollständig in Riga ausgetragen, inklusive Achtel-, Viertel-, Halbfinals sowie Bronze- und Finalspiel. Der Weg dorthin führte durch Partien wie das Slowakei-Spanien-Spiel am 22. November 2024, bei dem Euroliga-Spieler aufgrund des Terminkalenders fehlten und ein Notaufgebot nötig war.
Wer spielte in den Qualifikationsfenstern – und wer nicht
Die Aufstellung für jenes November-Fenster hob einen Namen besonders hervor: Izan Almansa von den Perth Wildcats, ergänzt durch Alberto Díaz, Carlos Alocén, Josep Puerto, Mario Saint-Supery, Rafa Villar, Sergio de Larrea, Jonathan Barreiro, Miquel Salvó, Oriol Paulí, Santi Yusta, Xabi López-Arostegui, Fran Guerra und Jaime Pradilla. Es handelte sich um ACB-Rotationsspieler, Ergänzungsspieler und einige Reservisten – jene Akteure, die der Kalender zulässt, wenn die Euroliga niemanden freigibt.
Die eigentliche Debatte drehte sich nicht um die Aufstellung, sondern um das System. Manche argumentieren, dass die Qualifikationsfenster eine schlecht gelöste Erfindung seien und eine Vorqualifikationsrunde wie im Fußball das Zirkus-Theater vermeiden würde, Spieler einzuberufen, die nie wieder zur Nationalmannschaft zurückkehren. Dagegen spricht das Gegenteil: Sie bieten kleineren Nationen eine Chance, die sonst nicht konkurrenzfähig wären. Das Ergebnis war jedenfalls, dass Spanien die Qualifikation mit einer B-Mannschaft schaffte. Das Problem kam danach.
Das Debakel: Griechenland, Georgien und die Freiwürfe
Im Turnier trat Spanien mit einem im Umbau befindlichen Team an. Man besiegte Bosnien ohne größere Probleme und fertigte Zypern mit 44 Punkten ab — dieselbe zyprische Mannschaft, die Wochen zuvor noch gefährlich gewirkt hatte —, verlor aber gegen Griechenland in einem Spiel, das an der Freiwurflinie scheiterte. Vierzehn verworfene Freiwürfe. Mit einer angemessenen Trefferquote wäre das Spiel gewonnen gewesen. Die Griechen erreichten in den letzten beiden Vierteln früher das Bonus-Limit als die Spanier, und Spanien war unfähig, Rebounds und Punktestand zu kontrollieren.
Das andere entscheidende Match war gegen Georgien. Die Niederlage bestimmte den weiteren Verlauf. Bei zwei Siegen und drei Niederlagen entschied der direkte Vergleich, und Georgien hatte gewonnen. Spanien war von Ergebnissen Dritter abhängig: Wenn Bosnien gegen Georgien gewonnen hätte, wäre es kompliziert geworden; wenn Griechenland gegen Spanien gewonnen hätte, wäre Georgien auch bei einer Niederlage weitergekommen. Der Taschenrechner wurde zum sechsten Mann.
Scariolos letzter Tanz und Chus Mateos Nachfolge
Sergio Scariolo verabschiedete sich mit einer Bilanz, die viele unterschreiben würden: eine Weltmeisterschaft, vier Europameisterschaften und zwei olympische Medaillen. Zwanzig Jahre, in denen Spanien vom Außenseiter zu einer der beiden besten europäischen Nationalmannschaften der Geschichte aufstieg. Manche sagen, die Größe dieser Auswahl lag darin, sieben oder acht Spieler zu haben, die bei ihren Vereinen entscheidende Minuten gewohnt waren, und dass so etwas nicht in einer Generation entsteht. Die aktuelle Generation hingegen lebt mit der Zweifel, ob die NBA-Spieler dort sind, um zu spielen, oder nur Handtücher zu schwenken.
Die Nachfolge deutet auf Chus Mateo. Seine Ernennung ist nicht bei allen beliebt, doch niemand vergisst, was Scariolo mit einer Nationalmannschaft leistete, die nicht seine eigene war. Die Frage lautet nun, wie lange es dauert, bis eine Gruppe zusammenwächst, die in Almansa ihre einzige Hoffnung hat, wirklich durchzubrechen.
Der Taschenrechner der ersten Phase hinterließ einen bitteren Beigeschmack: Spanien war nicht unabhängig von eigenen Ergebnissen, und das Tie-Break-System durch direkten Vergleich besiegelte sein Schicksal. Das Ausscheiden war kein Unfall, sondern die Konsequenz aus der Niederlage gegen Georgien. Und da die nächste Weltmeisterschaft vor der Tür steht, läuft der Countdown bereits.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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