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EU plantet bedingtes Grundeinkommen: Initiative in Brüssel
Die EU registriert eine Bürgerinitiative für ein universelles Grundeinkommen. KI, IMV und Digitaler Euro: Der Plan startet am 04/01/2027.
Das bedingungslose Grundeinkommen erreicht Brüssel: Bezahlung fürs Dasein?
Die Europäische Kommission hat offiziell eine europäische Bürgerinitiative zur Einführung eines universellen Grundeinkommens in der gesamten EU registriert. Die Begründung folgt einem langjährigen Argument: Künstliche Intelligenz und Robotik werden einen nicht tragbaren Teil der Bevölkerung arbeitslos machen. Die Initiatoren selbst verweisen auf Entlassungen bei Meta oder Oracle als Vorboten dessen, was kommt. Die Unterschriftensammlung beginnt am 04/01/2027: Es sind eine Million Unterstützer aus sieben Ländern innerhalb von zwölf Monaten nötig, damit sich Brüssel äußert.
Das KI-Argument: Sicherheitsnetz oder selbsterfüllende Prophezeiung
Befürworter stellen das BGE als die einzige rationale Antwort auf eine Wirtschaft dar, die Arbeit automatisiert. Doch Skeptiker stützen sich auf ein Detail: KI repariert keine Heizung, entstopft kein Waschbecken und näht kein Gewächshaus. Die Standpunkte polarisieren sich zwischen denen, die in dieser Initiative die Anerkennung einer unaufhaltsamen Realität sehen, und denen, die sie als Nebelkerze betrachten, um geschützte Arbeitsplätze abzubauen und durch ein Elendsgeld zu ersetzen.
Spanien als Labor: Das IMV und seine Reibungen
Beobachter der spanischen Sozialpolitik sehen im Ingreso Mínimo Vital (IMV, Mindesteinkommen) eine kleine Vorschau. Es ist eine bedingte, nicht universelle Hilfe, deren Verwaltung eine Reihe von Betrugsvorwürfen und Scheinanmeldungen hervorgerufen hat. Eine gemietete Wohnung, der Betrag von 700 Euro und eine Miete von 500 lassen wenig Spielraum. Die Erfahrung dient sowohl dazu, die Machbarkeit des BGE zu argumentieren, als auch dazu, zu behaupten, dass seine effektive Kontrolle eine Illusion ist.
Die Rechnung: Wer zahlt und mit welcher Währung?
Die Kosten sind der Elefant im Raum. Einige zitierte Schätzungen sprechen von Einkommen von 600 Euro, die eine Ergänzung durch eine Vollzeitstelle erfordern würden, mit dem entsprechenden Steuerdruck. Und dann taucht der digitale Euro auf: Eine Zahlung von 750 Euro kostet weniger als einen Euro in Papier und Tinte, und ein Großteil fließt über indirekte Steuern an den Staat zurück. Aber die digitale Währung öffnet auch die Tür, die Auszahlung an das Verhalten des Bürgers zu knüpfen. Diese Kombination – Abhängigkeit und Kontrolle – weckt die meisten Bedenken.
Würde ohne Arbeit: Zwei Sichtweisen auf die Zukunft
Die Strömung, die die Maßnahme unterstützt, vertritt die Ansicht, dass Lohnarbeit nicht würdigt, oft demütigt und dass technologische Produktivität als Bürgerdividende verteilt werden sollte. Dem gegenüber stehen jene, die argumentieren, dass ein Einkommen ohne Gegenleistung den Sinn für Zweckmäßigkeit und den sozialen Zusammenhalt untergräbt. Die Angelegenheit ist nicht nur ökonomisch, sondern auch philosophisch. Und deshalb lässt sie sich nicht allein mit Zahlen lösen.
Die Initiative wird wahrscheinlich die Unterschriften mühelos zusammenbekommen: Die Maschinerie zur Sammlung von Unterstützung in Ländern wie Spanien ist bemerkenswert. Aber die Europäische Bürgerinitiative verpflichtet die Kommission nicht zur Gesetzgebung; nur zum Zuhören. Mit freien Händen, um das Thema ruhen zu lassen. So schwebt die Kernfrage weiterhin unbeantwortet: Wer nicht arbeitet, soll vom Staat Geld bekommen oder dem Staat etwas schulden? Und das sollte man zumindest entscheiden, bevor die KI es für uns tut.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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