Es kommt: 14 % der Kaufangebote haben im ersten Quartal den Preis gesenkt, laut Idealista

14 % der zum Verkauf stehenden Wohnungen haben im ersten Quartal ihren Preis gesenkt. Wir analysieren, warum das eine Illusion ist und was im spanischen Immobilienmarkt wirklich passiert.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die 14-%-Illusion: Warum die Immobilienpreiskorrektion ein Mythos ist

Die neueste Statistik, wonach 14 % der Kaufangebote im ersten Quartal den Preis gesenkt haben, ist zu Recht mit Skepsis aufgenommen worden. Statt einen strukturellen Wandel am Immobilienmarkt zu markieren, bestätigt diese Zahl offenbar die übliche Strategie, den Angebotspreis künstlich aufzubläschen und Monate später eine kosmetische Anpassung vorzunehmen, die selten an realistische Marktwerte heranreicht. Wohnungen in stark nachgefragten Lagen wechseln weiterhin in geschlossenen Kreisen den Besitzer, weit weg von den großen Immobilienportalen.

Der Markt der Lockpreise und der aufgeblähten Preise

Die Dynamik der Immobilienportale hat sich zu einem Schaufenster für schwer verkäufliche Objekte entwickelt. Wenn ein Verkäufer eine Immobilie anbietet, ist die gängige Praxis, sie künstlich zu überbewerten. Die Senkung um 14 % ist in vielen Fällen lediglich die Korrektur eines vorherigen Exzesses. Gute Objekte erscheinen gar nicht erst im Portal: Sie werden sofort von Nachbarn oder nahe gelegenen Investoren übernommen, die mit flüssigen Mitteln und ohne Zwischenhändler agieren. Was im digitalen Schaufenster übrig bleibt, ist größtenteils Immobilienrestposten.

Neubau: Die Realität, die die Schlagzeile ignoriert

Während die Aufmerksamkeit auf den Preisschwankungen am Gebrauchtmarkt liegt, nimmt der Neubau einen anderen Verlauf. In Städten mit knappem Angebot sinken die Preise für Neubauvorhaben nicht, sondern verzeichnen einen anhaltenden Aufwärtstrend, getragen von einer Nachfrage, die trotz der wirtschaftlichen Lage den verfügbaren Bestand weiter absorbiert. Die Illusion einer allgemeinen Korrektur zerfällt, wenn man bedenkt, dass die Zahlungsfähigkeit der Familien an ihre Grenze gestoßen ist – doch das Angebot passt sich nicht nach unten an, sondern wird zurückgehalten oder bleibt im Premiumsegment stabil.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (46 Antworten).

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