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Erneute Razzia in spanischem Rathaus: PSOE-regiertes Frigiliana unter Verdacht
Die Guardia Civil hat das Rathaus von Frigiliana in Südspanien durchsucht, wo die Sozialisten die absolute Mehrheit haben. Noch keine Festnahmen, doch das Schweigen nährt Zweifel.
Frigiliana, das nächste PSOE-regierte Rathaus, an dessen Tür die Justiz klopft
Die Guardia Civil oder die Polizei, so heißt es aus unbestätigten Quellen, ist diese Woche in das Rathaus von Frigiliana (Málaga) eingedrungen – im Rahmen einer Operation, für die es noch keine offizielle Bilanz gibt. Die Gemeinde ist seit 2019 mit absoluter Mehrheit in der Hand der PSOE (spanische Sozialisten), und Bürgermeister Alejandro Herrero kam 2017 nach einem Misstrauensvotum ins Amt. Die Behörden haben weder Festnahmen noch die untersuchten Straftaten präzisiert, doch die Funkstille ist meist ein schlechtes Zeichen, wenn die regierende Partei dieselbe ist, die sich mit Regeneration brüstet.
Ein Misstrauensvotum mit bitterem Beigeschmack
Herrero übernahm das Bürgermeisteramt im Februar 2017 nach einem Misstrauensvotum gegen die bisherige Regierungsmannschaft. Seitdem regierte die PSOE ohne nennenswerte Vorfälle, bis die Durchsuchung diese Woche die Schwachstellen offenlegte. Der Kontext ist eine lange Liste von Eingriffen in sozialistisch regierte Rathäuser: Almería, Soria, Málaga... und jetzt Frigiliana. Die geografische und politische Häufung legt nahe, dass die Partei ein systemisches Problem mit der lokalen Verwaltung hat.
Gegenseitige Kritik und Vorwürfe der Pfuscherei
Während die Ermittlungen hinter den Kulissen voranschreiten, kursiert in politischen Kreisen das Gerücht, die PP (die konservative Oppositionspartei) bereite eine Anzeige wegen Funktionsanmaßung – mit dem Argument, die lokalen Sozialisten hätten "genauso gestohlen wie wir, aber gepfuscht, sie können es nicht vertuschen". Die Ironie spiegelt die Verbitterung der Bürger über eine Korruption wider, die offenbar keine Rücksicht auf Parteinamen nimmt. Die noch laufende Operation wird viele Fragen zur illegalen Finanzierung und zum Umgang mit öffentlichen Geldern aufwerfen.
Unsichere Bilanz und eine Schuld gegenüber der Transparenz
Das Ergebnis dieser Durchsuchung könnte Wochen auf sich warten lassen. Klar ist bereits: Frigiliana reiht sich in die wachsende Liste der Gemeinden ein, in denen die PSOE ihre Finanzen erklären muss. Möge das Ergebnis nicht wieder eine Brachfläche unerfüllter Versprechen sein.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).
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