Eilmeldung - dringend - 1.500 Mädchen in Katalonien durch Genitalverstümmelung bedroht

Afrikanische Organisationen in Katalonien schätzen, dass 1.500 Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung bedroht sind, und fordern mehr Mittel zur Prävention.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Afrikanische Frauenorganisationen in Katalonien schätzen, dass 1.500 Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung bedroht sind, und fordern mehr öffentliche Mittel zu deren Prävention.

Die Zahl hat der Zusammenschluss afrikanischer Frauen in Katalonien auf den Tisch gebracht: **1.500 Mädchen** wären in dieser Region von weiblicher Genitalverstümmelung bedroht. Die Anzeige, verbreitet von **3CatInfo**, ist weder ein Einzelfall noch ein neuer Alarm. Es ist schon wieder das Mal, dass die Vereine, die vor Ort arbeiten, etwas sehr Konkretes fordern: Geld, Personal und stabile Programme, um die Familien zu erreichen, bevor der Schaden irreversibel ist.

## Was weibliche Genitalverstümmelung ist und warum sie weiterhin vorkommt

Weibliche Genitalverstümmelung umfasst mehrere Praktiken, bei denen die äußeren Genitalien eines Mädchens oder einer Frau ganz oder teilweise beschnitten werden. Es gibt keinerlei medizinische Rechtfertigung dafür. Die Praxis ist mit Gemeinschaftstraditionen in mehreren Ländern Afrikas, des Nahen Ostens und Asiens verbunden, und die Weltgesundheitsorganisation betrachtet sie als Verletzung der Menschenrechte. In Spanien ist sie strafbar, auch wenn sie im Ausland begangen wird, sofern das Opfer dort wohnt.

Das Problem verschwindet nicht, wenn man eine Grenze überquert. Familien, die nach Katalonien kommen, bringen Bräuche, familiären Druck und Urlaubsreisen mit, die zur Gelegenheit werden können, die Praxis auszuüben. Prävention bedeutet nicht, jemanden an den Pranger zu stellen, sondern mit den Gemeinschaften selbst zu arbeiten.

## Prävention: knappe Mittel und Protokolle, die nicht immer greifen

Gesundheits- und Schulprotokolle existieren. Wenn ein Mädchen in ein Land reist, in dem die Praxis verbreitet ist, können Schulen und Gesundheitszentren Warnungen auslösen. Aber das Papier allein reicht nicht. Die afrikanischen Organisationen sagen seit Jahren, dass es an kulturellen Vermittlerinnen, Fortbildungen für Lehrkräfte und Finanzierung zur Begleitung der Familien fehlt.

**Katalonien** hat Zuständigkeiten im Gesundheits- und Bildungswesen, und ein Teil der Programme hängt von Zuschüssen ab, die kommen und gehen. Ohne Kontinuität beginnt jedes Schuljahr fast bei null. Die Forderung nach mehr Mitteln ist keine Laune: Sie macht den Unterschied darin, einen Fall rechtzeitig zu erkennen oder erst danach davon zu erfahren.

## Eine Zahl, die zwingt, hinzusehen

**1.500** ist keine abstrakte Statistik. Es ist eine Schätzung von Menschen, die diese Familien kennen. Hinter jeder Zahl steht ein Mädchen, das verstümmelt werden kann, wenn niemand eingreift. Das spanische Gesetz bestraft diese Praktiken mit Haftstrafen, und die Staatsanwaltschaft ist in konkreten Fällen tätig geworden. Aber der strafrechtliche Weg kommt zu spät.

Prävention ist billiger als die Reparatur des Schadens und vor allem vermeidet sie Leid. Die afrikanischen Organisationen bitten nicht um Almosen: Sie bitten um Werkzeuge, um ihre eigenen Töchter zu schützen. Jede Entscheidung über Gesundheit oder Kinderschutz sollte mit Fachleuten und spezialisierten Sozialdiensten abgestimmt werden.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (4 Antworten).

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