Die Studie, die den Mythos vom Passivrauchen erschütterte

Der Krieg gegen das Passivrauchen stützt sich auf eine EPA-Studie von 1993, die ein Konfidenzintervall von 90 % statt der üblichen 95 % verwendete. Was bedeutet das?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die Studie, die die Passivrauch-Panik entkräftet (oder auch nicht)

Die Erzählung vom Passivraucher als globaler Bedrohung stützt sich auf eine EPA-Studie von 1993, die nach Ansicht ihrer Kritiker ein Konfidenzintervall von 90 % statt der üblichen 95 % verwendete. Hätte man die übliche Methode angewandt, wären die Ergebnisse statistisch nicht signifikant gewesen. So beginnt eine Kontroverse, die Befürworter der Anti-Rauchergesetze gegen diejenigen aufbringt, die darin eine von Interessen gespeiste Übertreibung sehen.

Methodologie unter Verdacht

Die Environmental Protection Agency stufte Tabakrauch in der Umgebungsluft als Karzinogen der Klasse A ein – gestützt auf eine Metaanalyse, die die Kriterien nach Ansicht mancher verbog. Die Wahl von 90 % statt 95 % Konfidenz – ein Unterschied, der die Schlussfolgerung ändern kann – ist der zentrale Streitpunkt. Wer die offizielle Darstellung anzweifelt, hält die Belege für Schäden bei Dritten für weit schwächer, als sie verkauft wurden.

Die Straße und die individuelle Freiheit

Jenseits der Wissenschaft wird der Debatte im öffentlichen Raum ausgetragen. Nichtraucher fordern ihr Recht auf saubere Luft; Raucher verteidigen ihre Freiheit. Die Auseinandersetzungen werden schärfer: von groben Vergleichen bis zu versteckten Drohungen. Klar ist: Mit oder ohne wissenschaftliche Grundlage schwindet die gesellschaftliche Toleranz gegenüber dem Rauch anderer zusehends.

Der Krieg gegen den Tabak wird an zwei Fronten geführt: der der Evidenz und der des Zusammenlebens. Die erste hat eine methodische Achillesferse; die zweite einen ungelösten Konflikt der Rechte. Während Epidemiologen über Konfidenzintervalle streiten, gibt es auf den Terrassen weiterhin Rauch und saure Gesichter. Die Zukunft der Regulierung hängt davon ab, welche Seite schwerer wiegt: die unbequeme Zahl oder die gemeinsame Belästigung.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).

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