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Die jüngeren Generationen im Überblick
Die Eigentumsquoten nach Alter in Spanien widerlegen die Behauptung, die Boomers hätten ihre Wohnungen für einen Appel und ein Ei gekauft. Ein Blick auf die Generationen-Etiketten.
Jede Generation trägt ein Etikett, das sie vereinfacht: die Boomers als Privilegierte, die X-Generation als flüchtig, die Millennials als bedächtig und die Gen Z als sensibel. Die Theorie, die Boomers hätten ihre Wohnungen für einen Appel und ein Ei gekauft, widerspricht den Eigentumsdaten in Spanien.
Etiketten an Generationen zu verteilen funktioniert wie Spitznamen in der Schule: Sie bleiben hängen, lassen sich schwer abschütteln und erzählen fast nie die ganze Geschichte. Den zwischen Mitte der Vierziger und Mitte der Sechziger Geborenen wurde der Stempel der Privilegierten aufgedrückt, samt einer Theorie, die wie ein Gerücht kursiert: Sie hätten ihre Wohnungen für einen Appel und ein Ei gekauft. Die Statistik spricht dagegen. Wäre dem so, gäbe es weit mehr Eigentümer, als es tatsächlich sind.
## Der Wohnungsmarkt widerlegt den Boomer-Mythos
In Spanien lebt rund **75%** der Bevölkerung in Eigentumswohnungen oder -häusern, wie Eurostat-Daten für **2022** zeigen. Das ist ein hoher Wert, aber nicht das, was zu erwarten wäre, wenn eine ganze Generation zu Schleuderpreisen an Immobilien gelangt wäre. Der Aufwand, in den Siebzigern und Achtzigern ein Haus zu kaufen, war keineswegs gering: Die Hypothekenzinsen überstiegen Anfang der Neunziger **15%**.
Das Etikett der Begünstigten ignoriert zudem, dass es innerhalb dieser Kohorte Vermieter, Mieter und Menschen gibt, die nie gekauft haben. Das einheitliche Bild hält dem kleinsten Vergleich mit den Zahlen nicht stand.
## Die Generation X, die ohne Aufsehen ging
Der Generation X wurde die Rolle des Statisten zugewiesen. Geboren zwischen Mitte der Sechziger und Anfang der Achtziger, verblasste ihre Bedeutung in einem Seufzer, und ihr Vermächtnis wurde viel zu schnell aufgegeben. Es ist das Paradox einer Gruppe, die den Übergang von der analogen zur digitalen Welt miterlebte, ohne eine Medaille zu verlangen.
## Millennials und Z: Pause, Sensibilität und Bildschirme
Millennials, geboren zwischen Anfang der Achtziger und Mitte der Neunziger, gelten als bedächtig und nachdenklich. Sie durchbrechen mühelos Zyklen und bewegen sich mühelos im Casual-Bereich. Die Gen Z, ihre jüngeren Geschwister, tragen das Etikett sensibel und schüchtern, zögern aber keine Sekunde, Challenges und Tänze für **TikTok** zu filmen.
## Die Alphas, die Generation, die noch nichts bewiesen hat
Die sogenannten Alphas sind die Kinder der Generation X und der Millennials. Man schreibt ihnen hohe Begabungen zu, doch sie sind noch zu jung, um etwas bewiesen zu haben. Laut dieser Lesart haben sie das Beste aus beiden Welten geerbt. Viel Potenzial und null Eile, es zu beweisen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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