Die 12 Persönlichkeitstypen: Die Wissenschaft, die spaltet

Eine neue Einteilung in 12 Persönlichkeitstypen nach dem OCEAN-Modell sorgt in sozialen Medien für Skepsis: Wissenschaft oder Pseudowissenschaft?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die 12 Persönlichkeitstypen: Die Klassifikation, die niemand gebraucht hat

Frisch auf der digitalen Bühne angekommen, verspricht eine Klassifikation nach dem OCEAN-Modell, die menschliche Komplexität auf zwölf präzise Profile zu reduzieren. Der Hermetische Denker, der Unabhängige Beobachter... die Liste klingt wie ein IKEA-Möbelkatalog. Doch die Daten des Modells – hohe Offenheit, geringe Extraversion, Verträglichkeit auf Tiefstniveau – zeichnen ein Archetyp des ungeselligen Intellektuellen, der laut seinen Verfechtern vieles an bestimmten öffentlichen Figuren erklärt. Die Reaktion in den sozialen Medien ist jedoch alles andere als zustimmend: „Wie der Tierkreis, nur mit weniger Glaubwürdigkeit“, „noch ein Quatsch, um Leute in Schubladen zu stecken“, „Ich identifiziere mich mit keinem, ich bin ein Außerirdischer“. Die Skepsis ist so deutlich, dass der Thread voller Nutzer ist, die die binäre Einteilung in „gute Menschen und Idioten“ bevorzugen oder Etiketten rundweg ablehnen. Steckt Wissenschaft hinter dieser Taxonomie, oder ist sie nur das neueste Produkt der Selbstfindungsindustrie?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (36 Antworten).

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