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Deutschland kann laut Verteidigungsministerin keine weiteren Waffen an die Ukraine liefern
Die deutsche Verteidigungsministerin Christine Lambrecht erklärt, dass die Bundeswehr derzeit keine weiteren Waffen oder Ausrüstungsgegenstände an Kiew liefern kann.
Deutschland: Keine weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine möglich
Hat die NATO ihre Waffenreserven für die Ukraine aufgebraucht? Diese Frage stellt sich seit der deutschen Verteidigungsministerin Christine Lambrecht andeutete, was wie eine endgültige Absage klingt: „We can no longer give away equipment and weapons to Kiev from the Bundeswehr“. Frei übersetzt bedeutet das: Die Lager sind leer. Damit bricht die Erzählung einer unbegrenzten Unterstützung.
Das Thema ist nicht trivial. Wenn Berlin, die Wirtschaftsmacht, die halb Europa trägt, angibt, kein weiteres Material abgeben zu können, schauen die anderen Partner skeptisch. Es geht nicht mehr darum, ob die Ukraine gewinnt, sondern wie viele Monate Munition in den westlichen Lagern noch vorhanden sind, bevor die Bestände auf null sinken.
NATO-Bestände unter Verdacht
Unter Beobachtern des Konflikts verbreitet sich die Ansicht, die NATO habe von Jahrzehnten bequemen Friedens und stiller Kürzungen profitiert. Das wiederkehrende Argument lautet, dass Russland das alliierte Waffenarsenal schneller verbraucht, als der Westen produzieren kann, und dass in wenigen Wochen nichts mehr geliefert werden könne. „Die NATO ist eine Papiertiger-Armee“, fasst eine dieser Stimmen zusammen, mit dem Hinweis, dass sich die Lage verschärft, wenn China in Bezug auf Taiwan aktiv wird.
Nicht alles ist Propaganda. Die Lieferzeiten für die französischen Caesar-Haubitzen oder die ständigen Ankündigungen neuer „Hilfspakete“ deuten auf ein reales Problem der industriellen Kapazität hin. Europa hat seinen militärisch-industriellen Komplex nach dem Kalten Krieg abgebaut. Nun will es ihn innerhalb von zwei Jahren wiederaufbauen.
Warum kann Frankreich keine weiteren Caesar liefern?
Weil es laut Forennutzern nur über 18 Caesar 155 mm-Haubitzen verfügt. Würden alle abgegeben, wäre die eigene Armee bis zu einem Punkt geschwächt, den kein Generalstab akzeptieren würde. Die Rechnung ist einfach: Man kann nicht spenden, was nicht existiert. Der französische Fall illustriert die Falle, in die Europa getappt ist: Hilfe versprechen, ohne vorher die Munition produziert zu haben.
Daraus ergibt sich die logische Frage, wer als Nächstes dran ist. Italien hat weniger Ressourcen. Polen hat zwar aufgerüstet, aber primär für den Eigenbedarf. Und Deutschland, das bisher als Motor galt, hat nun abgesagt.
Winter, Gas und das Nord Stream-Gespenst
Es gibt eine nüchterne, weniger heroische Lesart: das Geld. Bei steigender Inflation und russischem Gas als Waffe blickt halb Europa auf den Kalender und sieht den Winter kommen. Ein Nutzer argumentiert, dass Berlin eher an einer Wiederbelebung der Gasflüsse interessiert sei als an der Fortsetzung der Haubitzen-Lieferungen: „Wenn wir uns vor dem Winter nicht mit Russland einigen, geht die EU unter.“
Nord Stream 2, dieses Gespenst, das nie ganz begraben wurde, taucht in den Spekulationen einiger Nutzer wieder auf, wobei die Reparatur von Nord Stream 1 im Hintergrund steht.
Vom Waffenhandel zu Grenzkontrollen
Ein Nutzer behauptet, Deutschland habe zufällige Kontrollen an seinen Grenzen verstärkt, da ein Teil des Materials, das an die Ukraine gesandt wurde, möglicherweise über Kanäle des internationalen Waffenhandels zurückfließt. Die Makarow-Pistole für 160 Dollar, nach Feilschen auf 120 Dollar reduziert, dient in dieser Erzählung als billiges Symbol.
Hier stehen wir also: Eine deutsche Ministerin sagt, es gehe nicht mehr weiter, und es wird unbelegt diskutiert, ob die NATO die Folgen jahrzehntelanger Nicht-Produktion von Munition trägt. Wer hätte das gedacht? Jetzt heißt es beten, so suggeriert die Geschichte.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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